Vorfreude auf die Weihnachtsstadt – ein jeder auf seine Weise

27 Nov

Alle Jahre wieder wird Ende November der Christkindlesmarkt und die „Stadtwerke Eiszeit“ in der Karlsruher Innenstadt eröffnet und versüßt uns die Advents- und Winterzeit. Ich wollte dieses Jahr mal von meinen lieben Teamkollegen wissen, worauf sie sich neben dem beliebten Feierabendglühwein am meisten freuen. Ein interessanter Überblick ist so entstanden, aber lest doch bitte selbst!

Sonja: Mein persönliches Highlight der Weihnachtsstadt sind die beleuchteten Straßen der Innenstadt. Vor allem nach 20.00 Uhr, wenn das Treiben der Menschen in den Geschäften nachlässt, und die Straßen ruhiger werden – dazu leise, weihnachtliche Musik, klirrende Kälte, dampfender Atem und ein paar sacht schwebende Schneeflocken. Dann kann Weihnachten kommen!

Carmen: Ich freue mich am meisten darauf, Kinder und Jugendliche völlig glücklich den Skateway um den Brunnen auf der Eisbahn entlang rasen zu sehen. Und ich finde es super, aus dem Ettlinger Tor zu treten oder von der Kaiserstraße herzukommen und auf dem Friedrichsplatz nach Einbruch der Dunkelheit in einer verzauberten Welt zu stehen, die so viele mögen, was man so hört, und zu wissen, dass das unser Projekt ist und wir uns das sooo schön ausgedacht haben 🙂

Clas: Nach gefühlt zehn Jahren endlich einmal wieder Schlit­t­­schuhfahren auf der Eisbahn.

Hendrikje: Das erste Mal mit meinen Sohn (4 Jahre) auf der Eiszeit Schlittschuhlaufen gehen, mit Pinguin!

Aaron: Ich freue mich besonders auf den Weihnachtsmarkt, mit seinen vielen kleinen Ständen. Denn mit dem Weihnachtsmarkt kommt auch die Vorfreude auf Weihnachten.

Franzi: Gemütlich Glühweintrinken auf dem Friedrichsplatz.

Sebastian: Weihnachten ist nicht so meins. Ich würde ja sagen, ich freue mich auf das Glühweintrinken. Und eigentlich steh ich auch nicht so auf Glühwein. Aber ich freu mich trotzdem darauf, mich mit Freunden und Kollegen auf den Weihnachtsmarkt zu stellen und mir von dort aus den übrigen Weihnachtsstress anzuschauen.

Elfi: Ich freu mich irre auf die Kutschfahrt, weil ich Pferde so toll finde.

Sabrina: Ich hol mir jedes Jahr zuerst einen Langos und danach gebrannte Mandeln –mmmhhh! Darauf freu ich mich immer am meisten!

Franziska: Ich freue mich am meisten auf die „Oh Tannenbaum“-Ausstellung in der HfG. Ein Weihnachtsbaum aus grünen Bierflaschen, ein Tannenbaum, der sich selbst erhängt hat, ein Kartoffelstempel in Weihnachtsbaum-Form oder ein Tannenbaum geschreddert und als Wurst verarbeitet – hier gibt es jedes Jahr wieder die verrücktesten und provokantesten Tannenbaum-Skulpturen. Diese Ausstellung ist so einzigartig und skurril, dass sie im letzten Jahr sogar in abgespeckter Version eine Welttournee durch 25 Länder unternehmen durfte. Welche Ausstellung kann das schon von sich behaupten?!

Angela: Ace Ventura – Xmas Detective
Weihnachtsmärkte erfüllen mich traditionell mit Unbehagen. Dem schweren Gefühl der Verantwortung, mit dem man als Event-Person immer ‚schwanger‘ geht, sogar wenn man in dem Moment selber nur Gast auf dem Open Air, dem Mittelalterfest, dem Markt ist. Jahrelang habe ich den recht renommierten Weihnachtsmarkt einer größeren baden-württembergischen Stadt organisiert. Ich kenne Märkte, Händler, Budentypen. Die Probleme beim Bratfett-Entsorgen. Dachplanen, die sich ständig schälen und Giebelbeleuchtung, die nicht leuchtet. Die typischen Silberschmuck-Hippies, die das halbe Jahr in Thailand wohnen, wo die Post nie ankommt, und die sich nicht an die Aufbau-Dispo halten weil ihre moribunden VW-Busse immer kurz vor Heilbronn zusammenbrechen. Habe Verträge gemacht, Verwarnungen ausgesprochen (einmal für den Verkauf von lebenden Hasen an einem Met-Stand) und mich von illegalen Rumänen, die die Klohäuschen bewachen, unfreiwillig beknien lassen mit deren Appell „bitta, Frollein, ich-e Aufenthaltsgenehmige inne Deutsland!“.

Seitdem ist mein Blick versaut, ich kann auf keinen Adventsmarkt mehr mit unvoreingenommenem Blick gehen. Aber irgendwo ertappe ich mich auch dabei, eine diebische Freude zu empfinden, diesen fremden Blick anzusetzen, wenn alle andern auf die „Mandelduft-Fassade“ hereinfallen. Der Klugscheißer in mir geht befriedigt herum und kommentiert: Die Kabelbrücke ist zu kurz, da könnte einer stolpern. Warum ist der Budenzwischenraum nicht mit einem Baum kaschiert? Ist der schon geklaut –  am zweiten Tag?? Super, dass sie es geschafft haben, trotz der neuen Glühweinpyramide die Breite der Feuerwehrdurchfahrt irgendwie einzuhalten – wie viele Buden das wohl gekostet hat… Also wie kann man den Wasseranschluss derart unkaschiert stehen lassen, das geht ja  gar nicht… Wenn die Buden-Rückwand F90 feuerfest ist, fress‘ ich einen Lebkuchen.

Auweh, der Kerzenmann ist arm dran, bei dem Gefälle… der hat bestimmt den ganzen Tag unterbaut, bis die Bude im Wasser stand. Dem kauf ich jetzt was ab. Und so komme ich doch auf meine Weihnachtseinkäufe. Bei den Händlern, die den ganzen Zirkus genau wie die Orga jedes Jahr mitmachen, vielleicht verfluchen, aber am Ende doch wieder lieben. Happy Xmas.

Christoph: Weihnachten ist jedes Jahr das gleiche. Umso mehr freue ich mich ganz besonders auf die „Oh Tannenbaum“-Ausstellung in der Hochschule für Gestaltung mit ihren erfrischenden Perspektiven auf die Weihnachtsfolklore.

Anna (gefühlt 10 Jahre alt :-)): Ich freue mich auf den Weihnachtsmann, der auf seinen Schlitten durch die Luft gesaust kommt und auf Rudolf Rotnase, dem berühmten Rentier. Ich bin schon ganz toll aufgeregt!!! 😉

Simone: Am meisten freue ich mich auf die Stadtwerke Eiszeit. Eislaufen unter freiem Himmel ist einfach toll. Aber noch toller ist, dass damit endlich das Betteln meiner kleiner Tochter ein Ende haben wird: „Mama, wann kann ich meine neuen Schlittschuhe ausprobieren! Mama, wann gehen wir Eislaufen! Mama, wann ist endlich gefroren! MAMA, WANN…!“ Nein, nicht nur der Nachwuchs zählt sehnsüchtig die Tage, bis eeeeeeeendlich die Eisfläche geöffnet ist. Das Allerbeste: In diesem Jahr werden erstmals Eislaufkurse angeboten. Da bekommen Kinder ab 3 Jahren eine kleine Einführung ins Schlittschuhlaufen und erlernen die Grundlagen des Sports. 50 Minuten lang. Haben wir natürlich gleich gebucht. Und den Aufbaukurs gleich dazu. Eislauf-Pinguine Franzi, Nicki, Nobi und wie ihr alle heißt: Adieu! Es war immer schön mit euch (und niedlich allemal), aber dieses Jahr werden Mama und Tochter nach erfolgreichem Kurs gemeinsam Runden auf der großen Eisfläche drehen. Ganz ohne Hilfsmittel. Und entspannt abdrehen, wenn es im Anfängerbereich nebenan erklingt: „Mama, wann ist endlich ein Pinguin frei! Mama, wann…“

Gesa: Die Eröffnung der Tannenbaumausstellung in der HfG!

Wie auch immer ihr eure Adventszeit mit der Karlsruher Weihnachtsstadt gestaltet, wir wünschen euch viel Freude dabei! (dm)

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