Archiv | März, 2013

Möge der Bessere gewinnen und sich nicht erkältet haben

27 Mrz

Am vergangenen Mittwoch durfte ich das erste Highlight in meinem Volontariat erleben. Nach wochenlanger Planung der Ausschreibung zur Eröffnungsveranstaltung zum Stadtjubiläum 2015 mit Angela am Schreibtisch, lernte ich endlich all jene Architekten, Unternehmer und kreativen Köpfe persönlich kennen, die sich nach einer ersten Juryauswahl durchsetzen konnten. Um den Bewerbern einen ersten Eindruck zu vermitteln, auf welches große Spektakel sie sich einlassen, luden wir all jene zu einem Vororttermin nach Karlsruhe ein. Auf dem Tagesprogramm stand die Besichtigung der Strecke Durlach-Karlsruhe und dem Schlossplatz Karlsruhe, die im Jahre 2015 im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung stehen werden.

Treffpunkt für den Vororttermin mit den Bewerbern war am Bahnhof Karlsruhe Südseite. Mit dem Image im Ohr „Karlsruhe, wärmste Stadt Deutschlands“ bestand meine erste Amtshandlung in der Verteilung von Regenschirmen an die langsam eintrudelnden Teilnehmer, den an besagtem Tag war es nicht nur eisig kalt, sondern auch regnerisch. Um an diesem trüben Märztag dennoch nicht die Übersicht über das ausichtsreiche Projekt „Stadtjubiläum 2015“ zu verlieren fuhren wir mit den Bewerbern in einem eigens angemietetn Bus auf die Aussichtsplattform am Turmberg in Durlach. Gespannt wie die notwendigen Regenschirme lauschten wir hier den Ausführungen der Historikerin, die den Bewerbern aus Nah und Fern die Geschichte der Markrafenfamilie und ihrem Pilgerweg von Durlach nach Karlsruhe nahe brachte. Diesen gilt es von den Bewerbern in ihrem Projektentwurf zu inszenieren. Zum besseren Kennenlernen wurde selbige Strecke mit der Straßenbahn abgefahren. Spätestens hier stellten einige Bewerber fest, dass sie bei einer Bewerbung für ein Karlsruher Event zukünftig auch in Sachen Baustellenmanagement fit sein müssen. Die Tour endete schließlich am Karlsruher Schloss als weiteren wichtigen Veranstaltungsort. Hier mischte ich mich dezent unter die Bewerber, um deren erste Ideen für eine Inszenierung aufzuspüren, aber leider erfolglos: die Bewerber hielten im Gegensatz zum Himmel an diesem Tag dicht. Im Mai lüftet sich jedoch das Geheimnis. Dann werden  die Bewerber vor einer fachkundigen Jury ihre Pläne für die Eröffnungsveranstaltung des Stadtgeburtstages 2015 vorstellen. Mal gespannt, wer das Rennen macht und den finalen Entwurf zur Inszenierung erstellen darf. (^mb)

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Warum treten, wenn man auch laufen kann?

21 Mrz

Eine Kochmaschine, die jede Hausfrau problemlos ersetzt, ein Kühlsystem für Branntwein und ein neuartiges Tabakrohr. Nur drei von mindestens 16 bahnbrechenden Innovationen des genialen Karlsruher Erfinders Karl Freiherr Drais. Vom 21. bis 23. Juni 2013 huldigt Karlsruhe mit dem Laufradduell wieder dem Erfinder jenes Stangengeräts mit zwei Rädern, der Draisine. 1817 zuerst von Drais aus Holz konstruiert, revolutionierte sie die moderne Mobilität und wird inzwischen gepimpt mit Raumfahrttechnologie der Hochschule Karlsruhe  – Technik und Wirtschaft.

Mögen die Wettkämpfe beginnen

Dieses Jahr gibt es nicht nur das beliebte „Drais Open“ der Schulen am Freitag (21.06.), sondern auch einen Ladies und Men’s Cup sowie  ein Rennen der Sportvereine und Fitnessstudios am Samstag (22.06.). Der Karlsruher Klassiker „Badische Meile“, 8,888 Kilometer Draisinenrennen am Samstagnachmittag, darf natürlich auch nicht fehlen. Neu ist das Teenie-Rennen am Sonntag, mit dem das traditionelle Stadtteilrennen, der Karlsruher Palio, ergänzt wird. Höhepunkt und Abschluss ist das Promirennen mit vielen Überraschungsgästen am Sonntagnachmittag.

Dieses Jahr wird es erstmals mit einer Roadshow auch auf zahlreichen Stadtteilfesten und an ausgewählten Terminen in Jugendzentren in den Stadtteilen die Möglichkeit geben, die Draisine auszuprobieren. Natürlich kann eine Woche vor dem Rennen auch wieder der Draisinenführerschein auf der Jugendverkehrsschule am Engländerplatz erworben werden. (^cf)

Genaue Infos gibt’s unter www.stadtgeburtstag-karlsruhe.de .

Anmeldungen an draisinenrennen@stadtmarketing-karlsruhe.de

Save the Date – Einladung zum Stadtjubiläum 2015 auf der ITB in Berlin

12 Mrz

ITB 2013 Berlin, Stand Karlsruhe, Halle 6„Herr Käthler, warum stellen Sie in Berlin das Karlsruher Stadtjubiläum vor?“ lautet eine der Journalistenfragen. „Die Stadt feiert Geburtstag. Alle sind eingeladen. Da es für eine Stadt nicht möglich ist, jedem seine individuelle Einladung zuzusenden, sind wir hier – auf der ITB. Wo diejenigen hinkommen, die wiederum die Einladungen an die Geburtstagsgäste verteilen, nämlich Reiseveranstalter, Journalisten und Reiselustige aus aller Welt. Es braucht zwei Jahre, um Aufmerksamkeit zu wecken und deswegen sind wir dieses Jahr hier,“ erläutere ich in die Kamera von Baden TV und später im Pressegespräch.  Wir setzen das erste Zeichen für die Terminkalender: 17. Juni 2015. Stadtjubiläum. Karlsruhe. Freihalten! Oder neudeutsch: Save the date!

Karlsruhe ist jedes Jahr auf der ITB. Immer mit einem Thema, mal mit Kultur, mal mit Sport, mit einem Festival oder einer Ausstellung. Die nächsten drei Jahre stehen ganz im Zeichen des 300. Stadtgeburtstags. Grund genug, das hier zu präsentieren.

ITB 2013 Berlin, Stand Karlsruhe, Halle 6Und wir haben das nicht alleine gemacht. Herr Prof. Weibel hat das ZKM und die Globale vorgestellt und Klaus Hoffmann innovative Ansätze der touristischen Vermarktung. So überrascht der Karlsruher Stand dadurch, dass er vermutlich der einzige auf der großen ITB ist, an dem es am Donnerstag keine Broschüren gibt. Die Prospektständer, die normalerweise stündlich kontrolliert und nachgefüllt werden, bleiben leer. In der bunten Messeglitzerwelt weist nur eine Pappe darauf hin, dass Karlsruhe einen papierlosen Tag hat. Tolle Idee, denke ich. Mal nicht dadurch auffallen, dass man alles größer, lauter und bunter macht, sondern durch weglassen. Kompliment an die Kollegen von der KMK. Und wer Informationen will, bekommt einen Stick. Passend zur IT-Hauptstadt.20130307_170848

Überhaupt passt alles sehr gut zusammen: Das ZKM hat eine kleine Stele mitgebracht, mit QR-Codes, mit denen man die Globale erläutern kann. Denn eins ist klar. So einfach ist das nicht zu verstehen. „Globale?“ Eine Kunstausstellung? Warum „Globale“? Was ist das besondere daran?  Das erklärt Prof. Weibel, indem er zur Stele geht und ein iPad an den QR-Code hält. Und man sieht nicht mehr den QR-Code sondern plötzlich erscheint auf dem iPad ein Kunstwerk aus dem ZKM. Karlsruhe beamt sich sozusagen nach Berlin. Mittels Medientechnologie. Ein schönes Bild und ein schönes Symbol für Karlsruhe. Für seine Innovationen, seine Kunst und Technologien. Und ein Vorgeschmack auf die „Globale“ im Jahr 2015. Wenn 300 Tage Kunst aus aller Welt im ZKM zu sehen sein wird.

Inzwischen ist die Pressekonferenz vorbei. Beim Rundgang durch die ITB ist mir aufgefallen, wie andere Städte ihre Festivals für 2014 präsentieren. Sozusagen ein Jahr davor. Mit großen Bildern. Dreidimensional. Wie die Quadriennale Düsseldorf, die übrigens federführend von dem Karlsruher Prof. Wolfgang Ullrich (HfG) kuratiert wird. Fest steht, nächstes Jahr sind wir auf der ITB wieder dabei. Wie genau, das diskutieren wir mit den Marketingexperten von der Tourismusorganisation von Baden-Württemberg. Eins ist klar: Nach der ITB ist vor der ITB.  (nk)

Überraschungs-, Mitmach- und Dominoeffekt in einem

6 Mrz

???????????????????????????????????????????1 Stadt, 10 Tage, 250 Veranstaltungen und rund 50 Einrichtungen – das Wissenschaftsfestival EFFEKTE verwandelt Karlsruhe vom 21. bis zum 30. Juni in ein riesiges Mitmach-Labor.

Ein spektakulärer Domino-Effekt am Schloss eröffnet das Festival, sonst unzugängliche Labore öffnen ihre Türen, Wissenschaftler, Komiker, Schauspieler und Musiker geben alle auf ihre Art und Weise einen Einblick in die faszinierende Welt der Forschung, Kinder experimentieren und tüfteln und überall in der Stadt trifft Wissenschaft auf Alltag.

3D SimulationKlingt gut, aber was passiert da jetzt eigentlich genau?

Die Antwort geben wir auf „Karlsruhe – unsere Stadt“, KarlsruheTweets, #effekte13 und KarlsruheTube und natürlich auch hier, auf unserem StadtmarkeTeam Blog. Wir zeigen euch den Stand der Vorbereitungen, Hintergrundberichte, Video-Statements der Partner, Bilder der Veranstaltungsformate und noch so manchen Überraschungseffekt.

Auf Abenteuerreise mit dem Karlsruher Stadtgeburtstag

6 Mrz

Schlossturm_BewegungslaborAm 21. Juni ist es endlich soweit: Der Schlossgarten wird zur Bühne für den 298. Karlsruher Stadtgeburtstag. Alles dreht sich um das Entdecken, Erfinden, Erforschen und Experimentieren. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die großen Erfinder wie Benz und Drais, sondern um den neugierigen Forschergeist, der in uns allen schlummert. Wer kennt ihn nicht den kindlichen Wissensdurst, der mit „Löwenzahn“, „Die Sendung mit der Maus“ oder mit „Es war einmal das Leben“ halbwegs gestillt wurde? Auch als Erwachsener hört das nicht auf, nur manchmal ist dafür leider einfach zu wenig Zeit.

Konzert beim Stadtgeburtstag 2011Zeit und Raum dafür bietet für mich der diesjährige Stadtgeburtstag. Er wird eine dreitägige, aufregende und auch mitreißende Abenteuerreise. Los geht unser Abenteuer bereits jetzt auf „Karlsruhe – unsere Stadt“, KarlsruheTweets, #kasg13 und KarlsruheTube und natürlich auch hier, auf unserem StadtmarkeTeam Blog. Wir zeigen euch den Stand der Vorbereitungen, Hintergrundberichte, Video-Statements der Partner, Bilder der Veranstaltungsformate und und und…Seid mutig und folgt eurer Neugierde und folgt uns in den nächsten Wochen. Wir sehen uns spätestens auf dem Karlsruher Stadtgeburtstag vom 21.bis 23. Juni rund um das Karlsruher Schloss.

Mein erster Pressetermin oder: let the sunshine in!

6 Mrz

Seit drei Wochen bin ich nun Praktikantin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Stadtmarketing Karlsruhe und heute gab es gleich drei Premieren: meine erste Pressemitteilung aus eigener Feder fand auf meinem ersten Pressetermin ihren Weg in die Hände der Journalisten. Das war schon ein gutes Gefühl. Und dann gab’s oben drauf noch Sonne satt! Bevor ich zur dritten Premiere komme, möchte ich gerne zu dem bisher geschriebenen noch etwas ausführlicher werden. „Ausführlicher werden“ – auch so eine Sache, die ich erst lernen muss, wo ich eigentlich vom Radio komme.

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Bei besagtem Pressetermin wurde das erste Programmhighlight des Karlsruher Stadtgeburtstages 2013 vorgestellt, nämlich „Tribut an Carl Benz“. Die Szene: eine Oldtimer-Werkstatt im Osten der Stadt, wo ich gleich beim Betreten des Hofes die ersten Schmuckstücke bestaunen konnte. Das Gefühl: alles ist gut. Die Sonne scheint, die ersten Journalisten kommen und jeder bekommt gleich ein Gespür dafür, um was es hier eigentlich gehen soll. Hier ein bisschen Schrauben, da ein bisschen Schleifen und Neues lernen, z.B. was Spriegel sind, nämlich ein Bauteil für die Verbindung von Verdeck zu Windschutzscheibe.

Und nun zur angekündigten dritten Premiere: zum Schluss wurde ich von einem netten, älteren Herrn, ein Mitglied des Karlsruher Vereins Tribut an Carl Benz e.V., zu einer Probefahrt mit einem der Oldtimer eingeladen. Meine Wahl fiel auf einen dunkelblauen Mercedes Benz 170 DS mit Schiebedach – natürlich offen bei dem Super-Wetter! Damit cruisten meine Kolleginnen Daniela, Franziska P. und ich durch die Karlsruher City und wir fühlten uns wie Prinzessinnen! Vielleicht kommt es ja zu einer Wiederholung beim Oldtimerkorso auf dem Zirkel beim Stadtgeburtstag. Die Einladung hierfür steht zumindest. Hoffen wir mal auf mindestens genauso gutes Wetter!IMAG0053 IMAG0057

FameLab – Talking Science

4 Mrz

Letztens wurde ich gefragt, was denn derzeit auf der Arbeit mein nächstes Projekt sei. Meine Antwort (verbunden mit einem breiten Lächeln): FameLab am 15. März. Ich muss dazu sagen, dass FameLab zu meinen absoluten Lieblingsprojekten zählt und ich hierbei gerne ein wenig weiter aushole.Volker Räntzsch_FamLab Teilnehmer

FameLab ist ein internationaler Wettbewerb der Wissenschaftskommunikation. Junge Forscherinnen und Forscher können hier ihre Arbeit prägnant, witzig und verständnisvoll vor einer Fachjury und einem großen Publikum präsentieren. Dazu haben sie lediglich drei Minuten Zeit und dürfen nur die Hilfsmittel einsetzen, die am Körper getragen werden können.

Das klingt alles in allem erst einmal schwer vorstellbar und die meisten werden denken: „Ach, das kann ich eh nicht.“ Aber wenn man darüber nachdenkt, ist man eigentlich recht häufig gefordert in ansprechender und prägnanter Weise über seine Forschungsarbeit zu sprechen – sei es bei Kollegen, die nach dem aktuellen Stand der Dinge fragen oder der Chef, der kurz über den Fortschritt auf dem Laufenden gehalten werden will, die Tante beim Kaffeekranz oder das nette Mädel / der tolle Typ auf der Party.

??????????????????????????????????????????????????????Wenn ich persönlich gefragt werde, warum man bei diesem Format mitmachen sollte, fallen mir sofort mehrere Gründe ein. Zum einen bin ich begeistert von dem hohen Kreativitätspotenzial, das dieses Format bietet. Ob Zellprogrammierung mit dem Nudelholz oder explorierende Sterne mit Hilfe von Tischtennisbällen erklärt werden – es gibt unendliche viele Möglichkeiten sein Thema kreativ und bildlich zu unterstützen. Hier geht es einfach um verständliche Wissenschaft einmal anders. Darüber hinaus ist es eine sehr gute Übung für die jungen Forscherinnen und Forscher. Wie verpacke ich meine komplexen Forschungsergebnisse prägnant und für ein breites Publikum verständlich? Und diese Übung erfolgt auf internationalem Niveau! Nach den sieben regionalen Vorentscheiden, geht es zum Deutschlandfinale. Danach winkt der Gewinnerin / dem Gewinner eine Reise nach Cheltenham (UK) und, neben über 20 weiteren „FameLabbern“ aus der ganzen Welt, die Teilnahme am internationalen Finale. Neben dem Übungsaspekt, sind die nationalen und internationalen Kontakte, die man als Teilnehmer hierbei knüpfen kann, ein weiterer guter Grund.

Letztendlich ist FameLab ein sehr visuelles, mitreißendes Format. Am besten versteht man, was ich meine, wenn man sich die Vorträge der letzten Jahre ansieht. Und wenn ich jetzt noch nicht davon überzeugen konnte, dass sich eine Teilnahme lohnt, kann man sich hier auch noch einmal über die Erfahrungen  und Beweggründe ehemaliger Teilnehmer informieren.Famelab 2012 im Tollhaus Karlsruhe

Neben der persönlichen Begeisterung, die ich mit diesem Projekt verbinde, bietet es auch eine ordentliche Portion Nervenkitzel. Typischerweise entscheiden sich die meisten Teilnehmer erst kurz vor Deadline endgültig dazu sich anzumelden, sodass ich immer nervöser werden muss: Wie wird der finale Ablauf am Veranstaltungsabend sein? Werden sich auch genug Leute anmelden? Was ist der Plan B? 2012 Finale

Und wenn ich diese Fragen und Szenarien dann mehrmals im Kopf durchgespielt habe, wird letztendlich doch alles gut. Ich habe genug Teilnehmer mit tollen, spannenden Vorträgen, das Publikum ist begeistert und alles läuft glatt.

Anmeldungen nehme ich noch bis zum 14. März an, aber ihr müsst nicht bis zu diesem Tag warten. Jede Anmeldung schont meine Nerven ein wenig mehr und ich freue mich über jede weitere Teilnehmerin und jeden weiteren Teilnehmer!

Infos, Videos und Anmeldung unter www.wissenschaftsbuero.karlsruhe.de oder www.famelab-germany.de

^fn

#FameLabKA