Die nächste Eiszeit naht!

5 Jun

Bildnachweis Volker Albus photography by Daniel SchludiIn sechs Monaten wird die „Stadtwerke Eiszeit“ 2013 eröffnet – ein ganzer Sommer und auch der Herbst liegen noch dazwischen. Da die Organisation einer der größten Kunsteisbahnen unter freiem Himmel in Deutschland jedes Jahr arbeitsintensiv ist, bin ich bereits jetzt mitten in den Planungen (auch wenn das für Viele verrückt klingen mag). Obwohl die „Eiszeit“ eine jährliche Veranstaltung ist, gibt es hunderte einzelne Arbeitsschritte zu erledigen und viele Faktoren, die beachtet werden müssen. Ich bin bei der „Eiszeit“ für alle Bereiche zuständig – von der Konzeptarbeit mit der Platzgestaltung, dem Sponsoring bis hin zur Organisation von Auf- und Abbau. Das ganze Jahr über beschäftigt mich deshalb diese schönste aller Jahreszeiten.Wheihnachtsstadt

Die Vorbereitungen für die nächste Saison haben besonders früh begonnen, denn in diesem Jahr wird alles anders! Aufgrund der Baustellensituation steht der Marktplatz in den nächsten, vermutlich 4 Jahren für Veranstaltungen nicht mehr zur Verfügung. Das bedeutet, u.a. dass der Karlsruher Christkindlesmarkt eine neue Heimat sucht. Und das wiederum betrifft die Eisbahn ganz direkt. Zusammen mit den zuständigen Kollegen vom Marktamt der Stadt prüfen wir seit über einem Jahr alle möglichen Standorte und Varianten für die beiden Winterhighlights. Dabei ist stets auch zu bedenken, dass das Thema politisch relevant ist und stadtintern zu weiten Diskussionen führt.

ID_14961_1-ChMFraenkleFast jeder Karlsruher scheint eine Meinung zu haben, welcher Standort der richtige ist. Wenn Medien zu Umfragen aufrufen, wünschen sich die meisten Leser die Platzierung beider Veranstaltungen auf dem Schlossplatz. Solche Umfrageergebnisse lese ich mit Interesse, aber auch mit Trübsinn. Die Entscheidung für einen Platz ist nämlich keinesfalls trivial – es gibt viele Standpunkte zu beachten (der Beschicker, der Anwohner, des Einzelhandels…), die technische Machbarkeit muss geprüft werden (die Statik, die Infrastruktur….) und schließlich müssen auch die Kosten bedacht werden. Es können also nicht alle Wünsche gleichermaßen erfüllt werden.

9. IMG_99111Ich kann euch versichern, dass wir wirklich alle Optionen genau geprüft haben. Aber die Liste möglicher Plätze wird aus rein praktischen Gründen schnell kurz: Der eine Platz ist zu uneben, der andere zu klein, zu weit abgelegen, zu teuer, etc. Wir haben für die verschiedenen Möglichkeiten viele Pro – und Kontraargumente gesammelt und mit den verschiedenen Ämtern der Stadt abgestimmt. Daraus entstand eine Vorlage, über die der Gemeinderat berät und in seiner nächsten Sitzung entscheidet.

Wir vom Kulturmarketing werden unser Bestes geben, auf dieser Entscheidungsgrundlage die „Stadtwerke Eiszeit“ auch in den kommenden vier Jahren zu einem ganz besonderen Winter-Highlight für Jung und Alt zu machen. ^sel

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