FameLab 2013 – And the winner is…

10 Jun

Teilnehmer aus aller WeltWas haben 21 junge Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, aus den verschiedensten Ländern der Welt gemeinsam? Die Leidenschaft für Wissenschaft, Forschung, und dass sie sehr gerne und gut darüber reden. Sie alle sind in ihrem Heimatländern zu den nationalen Gewinnern bei FameLab gekürt worden und treten nun beim Cheltenham Science Festival, dem Geburtsort von FameLab, gegeneinander an. Doch ein Konkurrenzgefühl kommt in der bunt gemischten und doch direkt sehr harmonischen Gruppe nicht wirklich auf. Unter ihnen ist auch Tran, die FameLab Baden-Württemberg und FameLab Germany Gewinnern.

Tran im HalbfinaleAufgrund der großen Zahl der teilnehmenden Länder gibt es am Tag vor dem Finale zwei Halbfinale. Am 06. Juni sitze ich mit Ailsa, der Partnerin vom British Council Germany, in der ersten Reihe und drücke kräftig die Daumen. Nach insgesamt 4 Stunden und 21 Kurzvorträgen habe ich viel Neues gelernt, viel gelacht und schmerzende Daumen vom Drücken. Leider hat es aber nicht gereicht. Die Jury hat Tran nicht ins Finale gewählt (für mich völlig unverständlich…). Nichtsdestotrotz feiern wir an diesem Abend die Finalisten, Trans Geburtstag, neue Freundschaften und den interkulturellen Austausch.Foto

Am nächsten Abend geht es für die 10 Finalisten nochmal um alles. Zum ersten Mal gibt es auch ein Online-Voting, sodass Fans aus der ganzen Welt am Finale teilhaben können. Neben dem Länderpreis, gibt es noch einen Publikumspreis und die Jury entscheidet über Runner-Up und Titelgewinner des FameLab International 2013. Sowohl die Fans vor dem Bildschirm als auch das Publikum vor Ort und die Jury waren sich bei der Wahl am Ende einig: Länderpreis, Publikumspreis und der Titel „FameLab International Winner 2013“ gingen an Fergus McAuliffe aus Irland. Den Länderpreis teilt er sich mit Christopher See aus HongKong und Runner-Up wurde Andrea Gelemanovic.

Alles in allem war es ein tolles Erlebnis. Es war unglaublich spannend zu erfahren, wie FameLab in anderen Ländern abläuft und was es für die einzelnen Nationen bedeutet. Besonders bewegend war fFameLab Internationalür mich der Bericht der Vertreterin vom British Council Egypt. Dort wurden sie in diesem Jahr nach den Umbrüchen im Land quasi überrannt von Teilnehmern. 600 Wissenschaftler aus dem ganzen Land wollten Teil dieses Formats sein und nach Anmeldeschluss gingen noch weitere 400 Bewerbungen ein. Gewinner_Fergus McAuliffeFameLab hatte einen so großen Effekt, dass der Premierminister spontan alle Finalisten zu einem Treffen eingeladen und persönlich seine volle Unterstützung ausgesprochen hat. Es gibt viele weitere Beispiele, die verdeutlichen wie viel Einfluss das Format FameLab in manchen Ländern hat und was es dort bewegen konnte. Ich hoffe, dass dies so weiter geht, und dass auch in Zukunft viele jungen Menschen Wissenschaft und Kommunikation mit Leidenschaft und Spaß verbinden.

Ich freue mich jetzt auf jeden Fall umso mehr auf FameLab 2014 und würde am liebsten direkt mit den Vorbereitungen beginnen. Die To-Do-Liste steht auf jeden Fall schon! ^fn

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