Festivaljournal: Last but not least oder nach den EFFEKTEN ist vor den EFFEKTEN

3 Jul

Jeder der regelmäßig Veranstaltungen plant weiß: Nach dem Event ist vor dem Event und im Ernstfall laufen nach dem Abschluss schon die ersten Planungen für das nächste große Ereignis. Vorher hieß es aber Endspurt für die EFFEKTE 2013 – Samstag und Sonntag waren noch einmal prall gefüllt mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen. So erfüllte zum Beispiel „Karlsruhe klingt – music to go“ die ganze Karlsruher Innenstadt mit Musik an Orten wo man sie gar nicht erwartet. Für mich ein Event, das dem Publikum klangvolle Momente bescherte.

Im Video selbst klingt es schon an: Am Samstag war Petrus Karlsruhe nicht unbedingt freundlich gesonnen. So musste auch das Highlight Baustellenbespielung am Marktplatz leider ausfallen. Ein Trost bleibt: Es wird möglicherweise im Sommer noch nachgeholt. Für das Science Shopping zog die Wissenschaft glücklicherweise in die Geschäfte der City, so dass man vom Wetter unbeeindruckt „schlau einkaufen“ konnte. Vor allem Kinder stellten begeistert ihre Fragen an die Wissenschaftler vor Ort. Dabei war die Rennwagensimulation im ECE natürlich  bei Vätern und Söhnen heiß begehrt.

Bodenlose EFFEKTE gab es am Samstag auch zu erleben: In Zelten bot das Karlsruher Naturkundemuseum verschiedene Mitmachaktionen mit Bezug zur Landesausstellung „bodenlos – durch die luft und unter wasser“  an und präsentierte Aktionen, die zusammen mit Kooperationspartnern entwickelt wurden. So ließ die DHBW Karlsruhe einen Stratosphärenballon steigen und verfolgte dessen Weg, der Modellflugsportverein Ettlingen bot Modellfliegen für Kinder an, und ANA & ANDA luden zu einer musikalischen Führung durch die „bodenlos“-Ausstellung ein.

Den Abschluss der EFFEKTE 2013 bildete der Übermorgentalk  am Sonntagabend. Was kommt nach dem Internet? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Und ist Wissen eigentlich endlich? Über 500 Fragen wurden an die Karlsruher Wissenschaft im Rahmen der EFFEKTE-Logogestaltung gestellt. Einige standen seit Anfang Juni auf den Bauzäunen der Kombilösung in der Karlsruher Innenstadt. Beim Übermorgentalk konnten dann Wissenschaftler aus ihrem jeweiligen Fachgebiet auf die Fragen des Publikums eingehen. Unter anderem waren Aiesec-Studierejde aus 23 Ländern an der Diskussion beteiligt. Insgesamt konnten alle Teilnehmer mit neuen Erkenntnissen nicht nur über die Welt sondern auch über die Dinge vor der eigenen Haustür nach Hause gehen.

Ein Ziel der EFFEKTE ist ein starkes und langfristiges Netzwerk aller Akteure, mit dem Festival als weithin sichtbares Symbol. Um diese Nachhaltigkeit zu erreichen, soll das Festival von nun an alle zwei Jahre stattfinden. Die Besucher können sich bereits jetzt auf die nächste Ausgabe der EFFEKTE während des Jubiläumssommers 2015 freuen. Zu Recht: Denn es ist gelungen die Stadt und die Wissenschaft miteinander zu verbinden, die Potentiale der neun Hochschule für die Bürger begreifbar zu machen – und das alles  mit Spaß, Verve und ganz ohne erhobenen und belehrenden Zeigefinger. Damit ich und ihr diese Impressionen immer und immer wieder anschauen könnt, fasst die Bildergalerie die zehn Tage EFFEKTE 2013 sichtbar für alle zusammen, sämtliche Videos der EFFEKTE 2013 finden sich im Youtube-Kanal in der Playlist EFFEKTE. (^cs)


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