Und monatlich grüßt der Social Media Report

2 Aug

Erzähle ich Freunden von meiner täglichen Arbeit beim Stadtmarketing, sind  die Details über unsere Social Media Aktivitäten oft der Punkt mit den großen, im Raum schwebenden Fragezeichen. Je nachdem wie kritisch mein Gegenüber ist, kommt dann früher oder später unter Garantie die Frage: „Und was bringt euch das Ganze?“ Und genau dann haben unsere Monatsberichte ihren ganz großen Auftritt. Denn damit können wir schwarz auf weiß belegen, was uns „das Ganze“ bringt.

Das Erstellen der Monatsberichte ist für unser Team bereits Routine. Das Schöne an einer Routine ist, dass diese Aufgabe sehr schnell erledigt werden kann. Man nehme einfach die Vorlage aus dem vergangenen Monat, aktualisiere die Screenshots (was würden wir nur ohne dieses praktische Tool machen?) und passe die Interpretationen und Schlussfolgerungen an.

„Okay, aber Screenshots wovon?“, denkt sich jetzt vielleicht der ein oder andere Leser, der sich bisher noch nicht mit Social Media Reporting und Controlling befasst hat. Da Wissen das einzige ist, das nicht weniger sondern mehr wird, wenn man es teilt, geben wir gerne eine Antwort. Vielleicht hat ja der ein oder andere – gerade jetzt im Sommer(loch) – ein bisschen mehr Zeit um sich „diesem Social Media“ zu widmen und ist auf der Suche nach passenden Werkzeugen.

Die Entwicklung von unserem Kanal KarlsruheTweets beobachten wir mit Hilfe von Hootsuite, Klout und Kred.
Hootsuite spuckt uns je nach gewünschtem Zeitraum die Tweets mit den meisten Klicks aus. Klout und Kred sind Online-Dienste, die die Aktivität und die Reputation von Social Media Kanälen messen. Der Klout -Wert gibt in einer Spanne zwischen 0 und 100 an, wie einflussreich der Nutzer ist. Der Durchschnittswert liegt nach Angaben der Klout-Webseite bei 40.
Kred unterscheidet zwischen zwei Größen. Der Einfluss (Influence) reicht von 0 bis 1.000 und steigt, wenn andere den Nutzer erwähnen oder ansprechen. Für die Reichweite (Outreach) werden 0 bis 12 Punkte vergeben und gibt an, wie aktiv der Nutzer selbst ist.

Wer Facebook als Seite verwendet, hat Zugriff auf umfangreiche Statistiken, die wöchentliche auch automatisch ins Postfach flattern. Sozusagen die einzige Post von Facebook, die nicht nervt, sondern dich netterweise an das Erstellen des Reports erinnern. Gefällt mir Angaben, die beliebtesten Posts, Herkunft der Fans uvm lassen sich hieraus ablesen.

Auch WordPress, das wir für unseren StadtmarkeTeam Blog nutzen, bietet im Backend ein Plugin, das automatisch „mitzählt“. Mit wenigen Klicks schauen wir uns an, wann wir mit welchem Artikel die meiste Aufmerksamkeit hatten.

Wenn wir nun alle Statistiken und Werte zusammen haben, beginnt die Analyse: Welche Themen kamen bei unseren Fans, Followern und Lesern in diesem Monat gut an? Wie kam es genau an diesem Tag zu diesem Wert? Auch ein Vergleich mit den Vormonaten ist sinnvoll, schließlich möchten wir mit den Reports herausfinden, ob wir unsere Leistung steigern konnten und wenn ja womit. Ist die Analyse fertig, folgt der wahrscheinlich wichtigste Schritt: die Schlussfolgerung. Hat man z.B. herausgefunden, dass Bilder vom Karlsruher Schloss besonders beliebt bei den eigenen Fans sind, sollte man im nächsten Monat verstärkt darauf setzen. Werden Blogbeiträge mit Social Media Tipps nur selten aufgerufen, gibt es im Internet vielleicht einfach schon genug davon und man sollte lieber über etwas anderes bloggen. Ihr, liebe Leser, habt es also in der Hand, ob wir in Zukunft öfter aus dem Social Media Nähkästchen plaudern werden.

(^vs)

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