Happy Birthday, Facebook!

4 Feb
Facebook

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein…

Heute auf den Tag genau vor 10 Jahren wurde Facebook geboren. Heute auf den Tag genau vor 10 Jahren saß ich höchstwahrscheinlich in der Schule und hab mir überlegt, welche Fächer ich in der Oberstufe abwählen soll. Lang, lang ist‘s her. Facebook hat sich seitdem ziemlich verändert und ich mich auch. Und wahrscheinlich hat Facebook auch mich verändert. Mich, meine Arbeit und mein Leben in Karlsruhe.

Traumberuf: Facebook Manager?!

Ich bin ganz ehrlich: Wenn ich morgens ins Büro komme, rufe ich als erstes Facebook auf. Und Facebook ist auch die letzte Seite, die ich schließe bevor ich den PC herunterfahre. Ich kann das hier ohne Angst vor einer Abmahnung schreiben, weil besagte Website Teil meines Berufs ist. Zusammen mit meinen Kolleginnen betreue ich nämlich „Karlsruhe – unsere Stadt“. Den ganzen Tag auf Facebook rumhängen, ab und an was posten und dafür auch noch bezahlt werden? Das hört sich für viele sicherlich nach einem Traumjob an. Ist es auch immer dann, wenn ein Posting wahnsinnig viele Likes erhält oder ein Fan ein Bild mit den Worten kommentiert „Ich liebe Karlsruhe, ich liebe ‚Karlsruhe – unsere Stadt‘ <3“. Doch Facebook kann auch anders – nämlich nerven und ärgern. Da wird zum Beispiel mal wieder (für den normalen User unsichtbar) der Suchalgorithmus geändert, sodass es für Gemeinschaftsseiten wie unsere immer schwieriger wird, die eigenen Fans zu erreichen. Außerdem hat Facebook nie Feierabend – und ein Facebook Manager somit auch nicht. Sonntagsmittags mal eben checken, wie das Posting angekommen ist und sich sogar im Urlaub einloggen, um sicher zu gehen, dass auch ja keine Frage an uns unbeantwortet bleibt – das gehört eben auch dazu.

Karlsruhe und „Facebook Glass“

Facebook im Urlaub

Da wird das Smartphone auch schon mal im Urlaub ausgepackt.

Diese Omnipräsenz sorgt dafür, dass ich Karlsruhe mittlerweile mit anderen Augen sehe – quasi durch eine Facebook Brille (nein, ich meine nicht „Google Glass“…). Mittagspause auf dem Friedrichsplatz? Da können wir bestimmt ein tolles Foto machen und posten! Ich sehe ein Plakat von einer spannenden Veranstaltung im ZKM? Da müssen wir auf Facebook auch drauf hinweisen! So wird fast alles, was mir in Karlsruhe begegnet automatisch auf Facebook-Tauglichkeit überprüft. Das ist schon ein wenig erschreckend. Andererseits: Nimmt nicht auch ein Autoverkäufer einen Supermarktparkplatz ganz anders wahr als ein normaler Passant?

Wahrscheinlich hat das Weltunternehmen mit dem Daumen-Hoch mich, meinen Beruf und meine Sicht auf Karlsruhe mehr verändert als mir bewusst (und lieb) ist. Doch selbst wenn ich wollte: rückgängig machen ließe es sich wohl nicht mehr. Dafür hätte ich auch gar keine Zeit – schließlich muss ich mir jetzt erst mal überlegen, wie das Posting zu diesem Blogbeitrag aussehen soll…

(^fp)

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