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#Europaplatz #dailypic

18 Jul

Wir haben ja das gaaanz große Glück, dass unsere Büros direkt am Europaplatz liegen. Ja, DER Europaplatz. Mit Straßenbahnknotenpunkt, Primark-Touristen, Straßenmusikanten und natürlich jeder Menge Bauarbeiten. Das alles änderte sich schlagartig Anfang Juni, als der Platz temporär gesperrt wurde, um die Gleise von der einen auf die andere Seite umzulegen und ihm langsam aber sicher wieder sein „altes“ Aussehen zu verleihen. Das inspirierte mich zu folgendem Tweet:

Und siehe da: viele konnten das tatsächlich noch! Besonders interessiert am Baufortschritt auf dem Europaplatz zeigte sich vor allem unser Follower @dwarfplanet. Seinen häufigen Nachfragen ist es zu verdanken, dass sich aus dem ersten Bild schnell eine kleine Reihe entwickelte: #dailypic #Europaplatz

Um auch den Nicht-Twitter-Nutzern einen Blick auf diese hochprofessionell (hust) geschossenen Kleinkunstwerke (hust hust) zu ermöglichen,  gibt’s hier noch einmal alle Bilder am Stück und in Farbe.

Dem aufmerksamen Leser wird sicherlich nicht entgangen sein, dass sich dieses Schild schon öfter auf die #dailypics gemogelt hat. Wer mir sagen kann, wie oft, bekommt einen Smiley sowie eine Nahaufnahme des guten Stücks (sofern es denn bis dahin noch nicht abgeholt wurde…).

So, das waren erst einmal alle Bilder. Wir bleiben aber natürlich weiterhin an der Sache dran, denn die Causa #Europaplatz ist noch lange nicht abgeschlossen. Denn mit dem Haltestellenbau und vor allem mit dem Eintreffen des Tunnelbohrers kommen noch spannende Zeiten auf uns zu 🙂
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(^fp)

9 Erkenntnisse zum Klärwerk

16 Mai

„Ich war noch niemals in – einem Klärwerk“. Zugegeben, New York klingt etwas verheißungsvoller, doch nach der Baustellenführung im Karlsruher Klärwerk vor zwei Wochen, kann ich nun nicht nur singen „Ich war schon mal in einem Klärwerk“, sondern auch – für manche vielleicht überraschend, für mich selbst definitiv – hinzufügen: „Subber wars!“.

Etwas skeptisch war ich zugegebenermaßen schon, als ich mich auf den Weg in das Klärwerk Karlsruhe gemacht habe. „Da stinkst bestimmt“, war im Übrigen nicht nur meine erste Assoziation. In der Pressemitteilung im Vorfeld der Führung hatte ich geschrieben „Zähne putzen, Duschen, Toilettenspülung betätigen, Wäsche waschen, Kochen und Trinken – rund 130 Liter Wasser verbraucht jeder von uns durchschnittlich am Tag. Doch was passiert mit dem Wasser, nachdem es im Abfluss verschwunden ist?“ – und genau das wollte ich nun herausfinden: Was passiert mit dem Wasser?
Der Weg ins Klärwerk führte uns vor die Tore Karlsruhes und zwischenzeitlich hatte man das Gefühl, im „middle of nowhere“ gelandet zu sein, denn außer Wald nichts gewesen. Auch einen ersten Eindruck, wie groß das Areal ist (Erkenntnis 1: riiieeesseennn groß!) konnte ich mir machen. Hier eine Luftaufnahme:

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Überraschende Erkenntnis Nummer 2 bei der Ankunft: Es stinkt – zumindest momentan noch – nicht!
Nach und nach trudelten die weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein – eine Mischung aus Fachexperten (denen die chemischen Prozesse, die in der Führung erklärt wurden, mehr als vertraut waren), Laien (wie ich) und Wiederholungstäter, die ein Klärwerk schon mal von innen gesehen hatten.

Bilder HTC 4254

Mit schickem Kopfschmuck und in modisches gelb gehüllt ging´s dann los.

Die beiden Führer waren richtig toll, das bescheinigte uns auch ein Teilnehmer im Nachgang der Führung: „Ich möchte an dieser Stelle auch die unheimlich stark ausgeprägte Kompetenz der beiden Männer loben, die diese Führung heute durchgeführt haben. Die Begeisterung für ihren Job ist zu spüren und steckt an.“

Bilder HTC 3889

erster Stopp war ein Gruppenraum, hier erwarteten uns ganz viel Infos zum Klärwerk

Und so war es tatsächlich. Mir qualmte nach dem rund 1-stündigen Input und Wörtern wie Ammoniumstickstoff, Nitrifaktion und Schlammflocke zwar der Kopf, doch der Führer verstand es dank seiner rhetorischen Fähigkeiten bestens, alle zu begeistern: vom Laien bis zum Superprofi.

Auch wie das Wasser gereinigt wird, nämlich in einem dreistufigen Prozess (Erkenntnis 3), „mechanische Reinigungsstufe, erste biologische Reinigungsstufe und zweite biologische Reinigungsstufe“ wurde uns erläutert.

 

Bilder HTC 3913neu

Theorie bestanden, nun der praktische Teil: alle dem Führer hinterher.

An insgesamt fünf Baustellen (Erkenntnis 4: Im Klärwerk wird an unterschiedlichsten Ecken gebaut) machten wir Station und wurden über die umfangreichen Baumaßnahmen, die noch bis 2020 dauern (Erkenntnis 5: Die Bauarbeiten im Klärwerk dauern also noch ein Weilchen) informiert.
Wer bei der Theorie gut aufgepasst hatte, konnte nun seine Kenntnisse anwenden: Bei dem Becken handelt es sich um ein Zwischenklärbecken.

 

Wen wir hier beobachten – Mann in schwarz. Was der da macht: Tauchen. Und das nicht just for fun (Klärwerks-Tauchen ist also noch kein neues Trend-Hobby – gut so, finde ich ;-)) sondern berufsmäßig. Er kümmert sich um Wartungs- und Reparaturarbeiten.

Bilder HTC 4263
Dieses schmucke Gerät sorgt nun in einem zweiten Schritt, dem sogenannten Sandfang dafür, dass sich die Fließgeschwindigkeit des Abwassers so verringert, dass sich alle mineralischen Bestandteile wie Sand und Kies absetzen.

Bilder HTC 3937

Und weiter ging´s –untermauert mit Skizzen wurde erläutert, wo das Geld (Erkenntnis 6: Insgesamt 100 Million Euro sind für die Umbaumaßnahmen angesetzt) investiert wird.

Bilder HTC 3946

 

Zu guter Letzt dann noch die Wendeltreppe hinauf. Hoch oben hatte man nicht nur einen guten Überblick über einen kleinen Teil des Areals, sondern konnte sich aus nächster Nähe einen Eindruck von der so genannten Tropfkörperberieselung machen.

Bilder HTC 3951neu

Dies ist Schritt zwei der biologischen Reinigungsstufe und verstärkt mittels Bakterien (Erkenntnis 7: Bakterien machen das Wasser klar!), sogenannten Nitrifankten, den Reinigungseffekt.  Auch diese Anlage soll im Zuge der Umbaumaßnahmen erneuert werden.

Bilder HTC 3950

Nach rund 3 Stunden – angesetzt waren 1,5 Stunden, auch dies spricht für die Begeisterung unserer beiden Führer für ihren Job – waren wir wieder an unserem Treffpunkt. Erkenntnis 8: Subber wars! Besonders toll fand ich, dass wir neben den 5 Baustellen im Klärwerk auch einen allgemeinen Einblick in die Arbeit des Klärwerks bekommen haben.
Und dass dies die Meinung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer war, zeigte nicht nur der Applaus am Ende der Führung, sondern auch die Mail von Alex, die uns nach der Führung ereilte:

„Die Idee des Stadtmarketings, Baustellenführungen anzubieten ist einfach super. Natürlich ist man von den Baustellen in Karlsruhe genervt: Man kommt nicht weiter, muss Umwege gehen und da gibts ja noch den Lärm. Baustellen sind aber nicht nur schlecht, Baustellen bedeuten auch: Technologie, Bewegung, Fortschritt und Faszination. Man sieht Baustellen wieder in einem anderen Licht und ist wieder auf die faszinierende Wirkung sensibilisiert.“

Erkenntnis 9: Leider das Baustellen-Selfie, dass meine Kollegin ^FP eingeführt hat – siehe hier und hier – vergessen, damn.

 

^clh

Unter Tage

9 Mai

„Franziska, möchtest du mit zur Baustellenführung am Durlacher Tor?“ – ja klar wollte ich! Denn wann hat man mal die Chance, einen U-Bahn Tunnel noch lange vor der ersten U-Bahn zu betreten! Ich fuhr also gestern spontan nach der Arbeit zum Infozentrum K. Unser Baustellenführer Peter Müller („Ich heiße extra so, damit sich auch jeder meinen Namen gut merken kann.“) von der Bauaufsicht war bereits da und gab uns eine kurze Einführung in das Riesenprojekt Kombilösung, gespickt mit ein paar interessanten Fakten und Vergleichen:

Und dann stiefelten wir auch schon los. Am Baufeld Durlacher Tor angekommen hieß es erst mal Bauhelm aufsetzen, Warnweste an und nichts anfassen, was elektrisch sein könnte – safety first eben. Ansonsten durften wir uns erstaunlich frei bewegen, obwohl die Bauarbeiten noch in vollem Gange waren. Und Fotos machen, durften wir natürlich auch 🙂

Ein erster Blick in die Tiefe...oha!

Ein erster Blick in die Tiefe…oha!

Da ist sie nun: die Tunnelöffnung. Hier wird in wenigen Monaten der Tunnelbohrer seine Arbeit aufnehmen.

Da ist sie nun: die Tunnelöffnung. Hier wird in wenigen Monaten der Tunnelbohrer seine Arbeit aufnehmen.

Apropos Tunnelbohrer:

Und wir sollten/wollten da jetzt natürlich auch runter...über diese Treppe...

Und wir sollten/wollten da jetzt natürlich auch runter…über diese Treppe…

Voller Vertrauen in das Können der Ingenieure/Arbeiter, die diese doch recht wackelige Treppe gebaut haben, stiegen wir hinab.

Voller Vertrauen in das Können der Ingenieure/Arbeiter, die diese doch recht wackelige Treppe gebaut haben, stiegen wir hinab.

Um gleich darauf festzustellen, dass orangene Stoffschuhe vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl waren...

Um gleich darauf festzustellen, dass orangene Stoffschuhe vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl waren…

Hier waren wir nun, ca. 30 Meter unter Straßenniveau mit freiem Blick in die zukünftige Haltestelle Durlacher Tor.

Hier waren wir nun, ca. 30 Meter unter Straßenniveau mit freiem Blick in die zukünftige Haltestelle Durlacher Tor.

Die Ausmaße der Halle und des Tunneleingangs sind einfach nur beeindruckend (und können leider auf Bildern nicht einmal annähernd dargestellt werden). Das laute Bohren und Hämmern der auch um 18:30 Uhr noch hart schuftenden Arbeiter direkt neben uns gab dem ganzen noch das gewisse Etwas, echtes Baustellen-Feeling eben. Den Versuch, dieses „Mitten drin statt nur dabei“-Feeling auf Video zu bannen, seht ihr hier:

Zurzeit werden hier so genannte Anker (über 10 Meter lange miteinander verbundene Metallstränge) in den Betonwänden verlegt, um diese zu stabilisieren und um zu verhindern, dass sich die Wände zum Beispiel später nach innen wölben. Da der Baulärm die Erläuterungen unseres Führers teilweise verschluckte, begaben wir uns nach und nach wieder nach oben. So manch einer steckte dabei als Souvenir ein Steinchen vom Tunnelboden ein…

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Als unser Fragehunger gestillt war, machte unser Führer noch ein verlockendes Angebot: Er würde – obwohl die Führungsdauer von 1,5 h schon lange überschritten war – noch nicht direkt zum K. zurück gehen, sondern einen kleinen Abstecher über die Baustelle Marktplatz machen. Wer Interesse hätte, könne gerne mitkommen. Klar hatten wir Interesse, wer sagt schon nein zu einer gratis Zugabe? Doch bevor wir uns Richtung Marktplatz bewegten, hatte ich noch schnell etwas zu erledigen…

Und hier ist es: mein nächstes Baustellen-Selfie für die Kollektion ;-)

Und hier ist es: mein nächstes Baustellen-Selfie für die Kollektion 😉

Falls ihr euch übrigens fragt, wo zurzeit eigentlich der Brunnen vom Marktplatz ist: Der obere Teil ist beim Gartenbauamt eingelagert und der untere bei der Europäischen Brunnengesellschaft (was es nicht alles gibt…).

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Und dann war sie auch leider (schon) vorbei, die Baustellenführung „Kombilösung“. Zum Abschied bekam natürlich jeder noch einen leckeren Kombi-Karle-Keks.

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben: Die Führungen zur Kombilösung sind leider schon alle ausverkauft. Es gibt aber noch viele weitere spannende Führungen. Eine Übersicht und weitere Infos dazu gibt’s auf unserer Homepage. Außerdem findet ihr weitere tolle Bilder zu Karlsruhe, der Stadt im Wandel, auf dem Baustellen-Blog von Pascal. Schaut doch mal rein!

(^fp)

Karlsruhe goes Baustellenführung

11 Apr

Karlsruhe hat ja bekanntlich doch die ein oder andere Baustelle. Die Kombilösungsbaustellen in der Innenstadt kennt dabei jeder (falls nicht, war die Person wohl schon länger nicht mehr hier), aber auch an anderen Ecken Karlsruhes wird kräftig gebaut, so zum Beispiel im Stadtpark Südost, auf dem Turmberg, im ehemaligen Tullabad (bald „Exotenhaus“) oder im Klärwerk. Was genau auf all diesen Baustellen eigentlich geschieht, das können die Karlsruher neuerdings hautnah erleben – bei den Baustellenführungen des Kooperationsmarketings.

Gestern fand die erste Führung statt und ich und meine Smartphone-Kamera waren natürlich mit dabei: Die Baustellenführung „Kombilösung“ in Bildern.

Bevor's richtig los geht: Kurze Einführung und Sicherheitseinweisung im K.

Bevor’s richtig los geht: Kurze Einführung und Sicherheitseinweisung im K.

Jetzt bekommt erst mal jeder einen schicken Helm. (Woran man echte Baustellenprofis erkennt? Sie bringen ihren eigenen Helm mit)

Jetzt bekommt erst mal jeder einen schicken Helm. (Woran man echte Baustellenprofis erkennt? Sie bringen ihren eigenen Helm mit)

Los geht's. Unauffällig bewegen wir uns Richtung Marktplatz.

Los geht’s. Unauffällig bewegen wir uns Richtung Marktplatz.

So ganz in gelb blau ziehen wir schon einige (neidische?) Blicke auf uns

So ganz in gelb blau ziehen wir schon einige (neidische?) Blicke auf uns

Unser erstes Ziel: die Kombilösungsbaustelle auf dem Marktplatz

Unser erstes Ziel: die Kombilösungsbaustelle auf dem Marktplatz

Die ersten Schritte auf dem sonst für Besucher und Neugierige streng verbotenen Areal

Die ersten Schritte auf dem sonst für Besucher und Neugierige streng verbotenen Areal

Unser "Baustellenführer": kompetent, sympathisch und demnächst wohl bald ein Fernsehstar ;-)

Unser „Baustellenführer“: kompetent, sympathisch und demnächst wohl bald ein Fernsehstar 😉

Sieht unspektakulär aus, wird aber mal die Wand der zukünftigen Haltestelle (merke: niemals die Bedeutung von Schlitzwänden unterschätzen!)

Sieht unspektakulär aus, wird aber mal die Wand der zukünftigen Haltestelle (merke: niemals die Bedeutung von Schlitzwänden unterschätzen!)

(Das Bild habe ich eigentlich nur mit aufgenommen, weil es mich an die Werbeplakate für Hollywood Blockbuster erinnert hat... und wir darauf so cool aussehen ;-))

(Das Bild habe ich eigentlich nur mit aufgenommen, weil es mich an die Werbeplakate für Hollywood Blockbuster erinnert hat… und wir darauf so cool aussehen ;-))

Baustellen #selfie - der neueste Trend!

Baustellen #selfie – der neueste Trend!

Suchspiel: Finde die Pyramide!

Suchspiel: Finde die Pyramide!

Mittendrin statt nur dabei

Mittendrin statt nur dabei

Unsere nächste Station: Europaplatz. Hier wird gerade die zukünftige Haltestellendecke in Beton gegossen.

Unsere nächste Station: Europaplatz. Hier wird gerade die zukünftige Haltestellendecke in Beton gegossen.

Ein echter Knochenjob: Drahtgeflechte per Hand miteinander vebinden, damit der später hinzukommende Beton stabiler wird. Mein Respekt an die Bauarbeiter, die das bei 25°C und knallender Sonne den ganzen Tag machen!

Ein echter Knochenjob: Drahtgeflechte per Hand miteinander vebinden, damit der später hinzukommende Beton stabiler wird. Mein Respekt an die Bauarbeiter, die das bei 25°C und knallender Sonne den ganzen Tag machen!

Und zum Abschluss bekam jeder noch ein leckeres Souvenir: einen Kombi Karle Keks :-) #yammi

Und zum Abschluss bekam jeder noch ein leckeres Souvenir: einen Kombi Karle Keks 🙂 #yammi

 

Übrigens: Für die nächste Führung (Thema „Klärwerk“) am 29. April sind noch Tickets erhältlich!
(^fp)

Saisonfinale: Containerpool jetzt oder nie!

5 Sep

Noch bis Sonntag, 08. September können sich die Karlsruher mitten in der Stadt in einem Hochseefrachter-Containerpool erfrischen.  Wir waren daher heute noch einmal geschlossen dort, um den Sommer noch einmal in vollen Zügen zu genießen.

Vielleicht inspirieren euch folgende Fotos dazu, selbst nochmal den Sprung ins kühle Nass zu wagen!?

Erstmal gucken

Dieses Mal hatten wir Verstärkung dabei!

Probesitzen

Probesitzen

Auf Tauchstation

Karle und die Ente versuchen sich am Pool-Pferdchen*
*Schwimmabzeichen

Karle in Aktion

Karle entspannt im Pool

Nach dem Baden: Karle schüttelt sich trocken

Eine, die noch öfter vor Ort war, als wir, ist Vera. Sie hatte heute Badeaufsicht am Pool. In einem kleinen Interview mit Kombi Karle resümiert sie den Sommer in der Kaiserstraße.

(^vs & ^er)

Kombi-Karles Kumpel

25 Jan

Einleitende Anmerkung

Mein Beitrag kommt leider nicht ohne Begriffe aus, die für die geneigte Leserschaft u.U. zunächst unklar oder zu umfangreich sind, um sie hier widerzugeben. Daher gibt es in meinem Text entsprechende Links, die euch weitere Informationen liefern.

Adoption

KK_linksMit Beginn meiner Arbeit im Bereich Kooperationsmarketing habe ich auch das Privileg übernommen das Maskottchen Kombi-Karle zu betreuen. Es oder besser er, ist ein Maulwurf und seit 2010 das wandelnde Wahrzeichen der Karlsruher Kombilösung. Ihn gibt es als riesiges und ganz kleines Plüschtier.

Die Betreuung des Maskottchens hat mit einem normalen Projekt wenig gemein. Vielmehr kam die Übernahme einer Adoption gleich. Zum einen liegt es am Eigenleben, das Kombi (mein Spitzname für ihn) in der Zwischenzeit entwickelt hat. Er hat u.a. ein eigenes Facebook-Profil und berichtet monatlich im Service- und Veranstaltungskalender für die Innenstadt. Zum anderen liegt es an den Reaktionen, die Kombi-Karle bei den Menschen auslöst.

Mit Kombi-Karle unterwegs

Wir haben2010 das erste „Internationale Maskottchentreffen“ veranstaltet. Eine Veranstaltung, die es so kein zweites Mal gibt. Kombi-Karle spielt dabei natürlich eine entscheidende Rolle, schließlich lädt er seine Maskottchen-Freunde aus ganz Europa ein. Das Treffen findet alle zwei Jahre im Rahmen des Karlsruher Stadtfestes statt und wir sind sogar offizieller Weltrekordhalter mit der größten Maskottchenversammlung._X2C9904

Im Vorfeld des Maskottchentreffens 2012 haben wir eine kleine Kombi-Karle Tour organisiert, bei der wir uns bei verschiedenen Veranstaltungen in Karlsruhe präsentiert haben. Darunter war das DRK-Familienfest im Karlsruher Zoo, das Draisinenrennen, das SWR4 Fest und „Karlsruhe klingt – music to go“. Über das Maskottchentreffen selbst zu berichten, würde hier den Rahmen sprengen. Aber zu erleben, was 130 Maskottchen aus einer Innenstadt bzw. ihren Besuchern machen kann ich nur jedem Empfehlen. Die nächste Möglichkeit dazu gibt es 2014.

Begegnungen

0003Die Bandbreite an Reaktionen, die ein riesiges, lebendiges Plüschtier wie Kombi-Karle bei nahezu allen Menschen auslöst ist fantastisch. Natürlich sind Kleinkinder am faszinierendsten anzusehen, wenn Ihre Mimik innerhalb kürzester Zeit von überrascht zu ängstlich, über neugierig zu strahlender Freude wechselt und sie sich am Ende nur schwer von Kombi-Karle trennen können. Aber auch Jugendliche und Erwachsene erliegen regelmäßig seinem Charme. Die Folge sind nicht enden wollende Fotosessions und Kuschelattacken.

Dass Begegnungen mit Kombi-Karle wirklich berühren können, zeigt auch die Anekdote, die mir meine Freundin berichtet hat, als sie bei einer Veranstaltung die Betreuung für Kombi übernommen hat. Die beiden trafen dabei auf eine Familie mit einem autistischen Jungen. Nach ersten zögerlichen Annäherungsversuchen, war der Junge hin und weg von Kombi. Die Mutter des Jungen war darüber völlig entgeistert, denn eine solche emotionale Reaktion hatte sie bei Ihrem Sohn gegenüber Fremden noch nie erlebt.IMG_6568

Der Kombi-Karle ist mir im letzten Jahr ans Herz gewachsen und ich freue mich schon darauf mit Ihm 2013 wieder unterwegs zu sein. Denn auch wenn es kitschig klingt, eines schafft er immer: Menschen zum Lachen zu bekommen, egal in welcher Stimmung sie vorher waren.

^df