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Von Eisbahnen, Vampiren und Zahlen

31 Jan

Die Eislaufsaison vor der schönen Kulisse des Karlsruher Schlosses geht nun dem Ende zu. Mit der Planung des Abschlussevents sind wir im Kulturmarketing auch schon so gut wie fertig, bis Sonntag sind jetzt nur noch Kleinigkeiten zu erledigen.

Die Vampire der Ice Freestyler Karlsruhe

Die Vampire der Ice Freestyler Karlsruhe entern am Sonntag die „Stadtwerke Eiszeit“

Ende November wurde die „Stadtwerke Eiszeit“ am neuen Standort auf dem Schlossplatz fulminant eröffnet mit Eiskunstlauf, Handstandakrobatik und Feuerwerk. Das Abschlussevent am 2. Februar wird ein wenig kleiner ausfallen. Eine Show wird es aber trotzdem geben, und zwar mit Vampiren! Die gruselige Choreographie stammt natürlich nicht von uns, die haben sich die Ice Freestyler Karlsruhe selbst ausgedacht und damit sogar den 1. Platz beim Ice-Freestyle-Contest in Offenburg belegt. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich Vampire so auf Schlittschuhen anstellen. 🙂

Im Team haben wir uns den Kopf zerbrochen, wie wir das gruselige Vampirthema wieder auflösen könnten. Wir möchten ja schließlich ein rundes Event mit fließenden Übergängen, das die Zuschauer nicht langweilt. Und unseren kreativen Köpfen sind da so einige skurrile Ideen entsprungen… Für welche wir uns letztendlich entschieden haben, könnt ihr dann am Sonntagabend ab 18 Uhr sehen.

Eislaeufer auf der "Stadtwerke Eiszeit"Ein weiteres Highlight des Abschlussevents wird die Enthüllung der Läuferzahlen dieser Saison sein. Wir werden also bekannt geben, wie viele Besucher in den letzten 9,5 Wochen die Eisbahn besucht haben. Für mein Team wird das in den letzten Stunden noch ein wenig aufregend, weil die endgültige Zahl natürlich erst kurz vor knapp feststehen wird. Damit wir aber von der Zahl nicht völlig überrascht werden, haben wir die Zahlen jeder Woche ausgewertet und versuchen so abzuschätzen, wie viele Läufer bis Sonntagabend noch ein Runde Schlittschuhlaufen werden.

Soweit steht also das Abschlussevent für Sonntag. Und dann? Nach der „Stadtwerke Eiszeit“ ist vor der „Stadtwerke Eiszeit“! Wenn also die Eisbahn, Zelte und Lichter nächste Woche nach und nach abgebaut werden, sind wir im Kulturmarketing dann schon wieder dabei die nächste Eislaufsaison mit vielen tollen Events zu planen. Ideen sind schon reichlich vorhanden!

(^sk)

Here we go again!

17 Jan

Ganz nach dem Motto „neues Spiel, neues Glück“ traten die StaMa-Rutscher beim 2. Karlsruher Eisstockturnier am 16. Januar auf der „Stadtwerke Eiszeit“ an. Die Herausforderung in diesem Jahr: deutlich mehr gegnerische Mannschaften, starker Regen und Verluste im eigenem Team.

Die StaMa-Rutscher in Aktion

Die StaMa-Rutscher in Aktion

Dennis, Manuel, Franzi und ich traten davon unbeeindruckt in der ersten Vorrunde auf das Eis. Schon beim Gang zur Spielfläche war höchste Konzentration und sportliches Können gefordert: Regenschirm in der einen und Glühwein in der anderen Hand balancieren. Dank rutschfester Matten und Petrus, der es gut mit uns meinte und den Regenhahn doch noch zudrehte, wurde es ein fröhlicher „Wettkampf“!

Deutliche Leistungssteigerung zum Vorjahr: Kreativität der Teamnamen hat eindeutig zugenommen

Deutliche Leistungssteigerung zum Vorjahr: Die Kreativität der Teamnamen hat eindeutig zugenommen

Unser Team-Fazit: Dem Wetter zum Trotz hatten alle Teams beste Laune und die Eisstöcke slideten sehr elegant durch die Wasserschicht auf dem Eis – ein toller Anblick! Beim Team-Abschluss nach der Siegerehrung (Platz 5) in der Eiszeitstube wurde viel gelacht, neue Teams für das 3. Eisstockturnier per Handschlag herausgefordert und Überlegungen für das Teamoutfit 2015 – das Stadtjubiläumsjahr – angestellt. Einige Teams waren mit Helmen, Sicherheitswesten und Trikots angerückt. Ihr dürft also gespannt sein, wie und in welcher Konstellation wir nächstes Jahr antreten werden. Eines ist jetzt schon gewiss: An den StaMa-Rutschern kommt keiner vorbei 🙂

^dm

… wie grün sind deine Blätter?!

12 Dez

In einer Mittagspause kann man viele Dinge machen: das Päckchen bei der Post abholen, Geschenke auf dem Christkindlesmarkt kaufen oder einfach beim Falaffel-Restaurant um die Ecke was Leckeres essen. Wir haben uns heute für Variante 4 entschieden: die Oh Tannenbaum Ausstellung besuchen!

Mit den Stadtmarketing-Dienstfahrrädern waren wir ruckzuck an der Hochschule für Gestaltung. Rein in die alte Munitionsfabrik. Dort erwartete uns ein stilisierter Wald aus Holzlatten. Zwischen den „Bäumen“ befanden sich die „Tannenbäume“. Unsere Reaktionen auf die Exponate reichten von „Aha, das ist also Kunst.“ über „Das ist ja lustig!“ bis zu „Ich verstehs zwar nicht, aber irgendwie ist es cool.“ und „Guck mal: Grumpy Cat 🙂 !“

Diese Ausstellung kann man eigentlich nicht mit Worten beschreiben, deshalb machen wir das lieber mit Bildern. Ach ja und einen Beitrag in der ARD Mediathek gibt es übrigens auch noch!

Der "Weihnachtswald" mit ganz vielen "Weihnachtsbäumen"... und ^er

Der „Weihnachtswald“ mit ganz vielen „Weihnachtsbäumen“… und ^er (rechts im Bild)

Grumpy Cat! Aus der Kategorie: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Grumpy Cat! Aus der Kategorie: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Weihnachtskugelspinnen...oder so was ähnliches

Weihnachtskugelspinnen…oder so was ähnliches

Tree of light - einer meiner Favoriten

Tree of light – einer meiner Favoriten

Weihnachtsbaumwaffeln

Weihnachtsbaumwaffeln

Christbaumkugel

Christbaumkugel

Weihnachtsbaum à la Karlsruhe ;-)

Weihnachtsbaum à la Karlsruhe 😉

Lust auf noch mehr verrückte Tannenbäume? Dann aber schnell in die HfG, die Ausstellung läuft (nur!) noch bis zum Sonntag, 15. Dezember.

^fp

Neuland – Bloggertreffen in Karlsruhe

10 Okt

„Kannst du für mich morgen einspringen?“ – Klar! So schnell bin ich anstatt Frank Tentler beim „Blogger meets Baustelle – 1. Karlsruher Bloggertreffen“ am Samstag, 02. Oktober 2013 dabei.

Bloggertreffen

Mit der Info „9.30 Uhr am Brunnen auf dem Gutenbergplatz, Weststadt Karlsruhe“ und keiner rechten Vorstellung davon, was mich eigentlich erwartet, komme ich an. Rund 30 Bloggerinnen (und David) mit hellroten Namensschildern in Pfeilform und Schirmen stehen schon beisammen und dann geht´s auch schon los.

Nach sieben Design- und Einrichtungslädchen sowie einem leckeren Mittagessen waren sich alle einig: in Karlsruhe lässt es sich gut bummeln und Neues entdecken. Trotz Regen und Baustellen war die Stimmung bestens und die Begeisterung für die Stadt ungebrochen. Was mich persönlich sehr gefreut hat, denn die Teilnehmerinnen kamen sowohl aus dem Stuttgarter Raum als auch aus Heidelberg, Mannheim und der Pfalz.

Bloggertreffen

Der Hashtag #bloggertreffenkarlsruhe sorgte zu meiner Belustigung in der Karlsruher Twittergemeinschaft für Aufregung, denn dort wussten die Wenigsten von diesem Zusammenkommen. An dieser Stelle sei dazu gesagt, dass die Organisatorinnen Miriam und Kerstin (super vorbereitet alles!) ihr Bloggernetzwerk im Bereich Food– und Lifestyle-Blogs haben. Und das war auch die Art von Bloggerinnen, die sich hier angeregt austauschten. Nach einigen Tweets hin und her, war der Plan einen Karlsruher Blogger-Stammtisch ins Leben zu rufen, um die Herren der Technik und Social Media Welt mit den Damen der Back- und Dekowelt an einen Tisch zu bringen. Da begeben wir uns dann in ein wahres Neuland – ich bin gespannt! (^dm)

Slams wohin das Auge reicht

11 Sep

Ich hab’s euch doch gesagt. Damals schon. Vor einem Jahr. Ignoriert hat man meine Behauptung, bestenfalls müde belächelt. Doch jetzt ist die Beweislage so eindeutig, dass sich selbst der letzte Zweifler eingestehen muss, dass ich damals Recht hatte: Karlsruhe ist Deutschlands Slam Hauptstadt!

"Poetry Slam" - das Motto der Karlsruher Literaturtage 2013 ist nicht zu übersehen

„Poetry Slam“ – das Motto der Karlsruher Literaturtage 2013 ist nicht zu übersehen

Immer noch nicht überzeugt? Ihr braucht noch einen letzten Beweis? Nehmt das: Die diesjährigen Karlsruher Literaturtage stehen unter dem Motto „Poetry Slam“. Bam!

Es soll ja Zeitgenossen geben, die bei „Poetry“ sofort an nervige Gedichtinterpretationen, Trochäus und Jambus denken und deshalb einen weiten Bogen um alles machen, was auch nur im Entferntesten damit zu tun hat. Und somit auch um die Poetry-Slam-Literaturtage. Ein Fehler! Denn anders als das Motto vermuten lässt, geht es nicht nur um Poetry, sondern um alle erdenklichen Arten von Slams. Ein paar Beispiele:

  • Der „Kurzfilmslam“ in der Kurbel, nach eigenen Angaben ein „genreübergreifendes Spektakel, das neue Wege geht“
  • Beim „Diary Slam“ des Bücherbüffets lesen mutige Verfasser aus ihrem Tagebuch vor
  • Dead or Alive!“ ist der etwas andere Slam, denn hier treten „klassische“ Poetry-Slammer gegen Schauspieler des Badischen Staatstheaters an, die wiederum tote Dichterlegenden verkörpern
  • Der „Löwengruben-Loop“ der HfG … ist so abgefahren, dass er sich eigentlich nicht beschreiben lässt. Deshalb nur ein paar Stichworte: Lautsprecher, Live-Scratching, Slammer mit Laptops, Textbruchstücke, Leinwand;

    Science Slam im Zoo

    Gibt’s nur hier: Science Slam im Zoo

Darüber hinaus gibt es bei den Literaturtagen natürlich noch unzählige klassische Poetry Slams. Mehr Slams in vier Tagen geht einfach nicht. Und genau deshalb ist Karlsruhe Deutschlands Slam Hauptstadt!

quod erat demonstrandum

(^fp)

Stadtgeburtstag und EFFEKTE im WWW

21 Jun

Heute Abend um 19 Uhr eröffnet OB Mentrup auf der Bühne im Karlsruher Schlossgarten den 298. Stadtgeburtstag und das Wissenschaftsfestival EFFEKTE . Oder #sgka13 bzw. #effekte13 wie man „neudeutsch“ sagen würde.

Um garantiert nichts zu verpassen, legen wir euch unsere liebevoll angelegte Hashtag-Liste ans Herz, mit der ihr sowohl auf Twitter und neuerdings ja auch auf Facebook immer Up to date sein könnt:

Hashtagwolke

Und in sauber, aber weniger bunt:

#sgka13, #effekte13, #StadtmarkeTeam, #bzäune13, #sglabor, #1tagbodenlos, #domino, #Drais13, #erallye, #Erfindern8, #FdjF13, #gds13, #music2go13, #scienceD, #scienceS, #scienceSD, #tacb13, #wissensw13

(^vs)

Stadtgeburtstag #sgka13
EFFEKTE #effekte13
Wir #StadtmarkeTeam
Bauzaungestaltung EFFEKTE #bzäune13
Bewegungslabor #sglabor
Bodenlose EFFEKTE auf dem Friedrichtsplatz #1tagbodenlos
Domino-EFFEKT?! #domino (immer in Verbindung mit #effekte13!)
Draisinenrennen #Drais13
EFFEKTE-Rallye #erallye
Erfindernacht #Erfindern8
Fest der jungen Forscher #FdjF13
Galerie des Scheiterns #gds13
Karlsruhe klingt – music to go #music2go13
Science Dinner #scienceD
Science Shopping #scienceS
Science Speed Dating #scienceSD
Tribut an Carl Benz #tacb13
Wissenswerkstatt #wissensw13

Vorfreude ist doch die schönste Freude!

14 Jun

In einer Woche ist es endlich so weit! Der 298. Stadtgeburtstag „Karlsruhe will es wissen“ und das erste Karlsruher Wissenschaftsfestival EFFEKTE gehen an den Start. Unser Team gleicht einem emsigen Armeisenbau. Trotz all der abzuarbeitenden To-Do-Listen und dem Telefon, das niemals schweigt, regt sich dennoch die Vorfreude auf die nahende Festivalzeit.
Eine kleine Spontan-Umfrage im Team, zeigt euch, wer sich eigentlich auf was freut. Hier der erste Teil für euch als Appetithäppchen:
^dm

Konzert beim Stadtgeburtstag 2011Max: Zunächst mal freue ich mich auf das große Pyroevent zur Eröffnung am Freitagabend – mit dem Schloss im Mittelpunkt wird das sicherlich bombastisch. Außerdem bin ich sehr gespannt darauf, wie die jungen Besucher des Stadtgeburtstags die Angebote des Bewegungslabors annehmen – wenn fröhliches Kinderlachen durch den Schlossgarten schallt, haben wir alles richtig gemacht! Während der EFFEKTE-Woche ist der Best of Science Slam mein Favorit, wenn die besten Karlsruher Slammer der vergangenen Jahre zusammenkommen, um auf der Seebühne im Zoo ihr Können unter Beweis zu stellen. Ansonsten lasse ich mich musikalisch gerne von der Combo „Himpsl’s Unterbiberger Hofmusik“  überraschen – hab‘ ich zwar bisher noch nie gehört, aber allein schon der Bandname lässt auf Außergewöhnliches hoffenFest der jungen Forscher

Franziska N.:  Da es mein erster Stadtgeburtstag in Karlsruhe sein wird bin ich schon ziemlich gespannt. Besonders freue ich mich auf die Eröffnung in der Erfindernacht – Feuerwerk, Lichtprojektionen und Verkleidungen – klingt schon mal sehr vielversprechend….??????????????????????????????????????????????

Thomas: Ich bin besonders gespannt darauf, wie den Besuchern die Verknüpfung des Stadtgeburtstags 2013 mit dem Wissenschaftsfestival EFFEKTE gefällt. Karlsruhe hat zum Thema „Wissenschaft“ so einiges zu bieten, was sich an der Vielzahl von Veranstaltungen innerhalb der zehn Tage zeigt. Dabei freue ich mich besonders auf die Veranstaltung „bodenlose EFFEKTE auf dem Friedrichsplatz“ am 29. Juni, bei der Besuchern allen Alters das Thema „Wissenschaft“ in Mitmachzelten und auf einer Bühne auf spielerische und unterhaltsame Weise näher gebracht wird.

Stadtgeburtstag Anna W.: Ich bin schon sehr gespannt auf die Kostüme bei der Erfindernacht und freue mich auf die Party ab 24 Uhr im Gartensaal.

Kerstin:  Das Erfinden der Erfindernacht beschäftigt mich nun schon viele Wochen. Am meisten freue ich mich über die vielen Bürger, Künstler und Akteure, die diese Karlsruher Premiere mitgestalten werden und mit riesigem Einsatz und tollen eigenen Ideen dabei sein werden. Natürlich wird das für mich ein Arbeitstag, aber  auch ich habe Feierabend und werde auf der Electro-Swing-Party zum Sound von Alex Ryba tanzen, mir einen experimentellen Cocktail aus unserem Cocktaillabor genehmigen und bei „undergrounddinner“ auf der Schlossterrassenlounge ein „Funky Omega“ probieren, zur Lichtinstallation von Thorsten Schwanninger. Kaum zu glauben, wie viele Karlsruher Kreative hier mit erfinden.

Verena: Ich freue mich auf die Live-Musik, darauf wie der Schlosspark während des Stadtgeburtstages wirkt und bin gespannt, ob wir Glück mit dem Wetter haben. Daumen drücken!????????????????????????????????????????????

Franzi: Ich freue mich auf so viele Dinge in den nächsten zwei Wochen: die Zeit des Aufbaus, zu sehen wie die Veranstaltung Form annimmt und wächst … gutes Wetter und fröhliche Besucher… interessante und spannende Dinge zu lernen und auszuprobieren z.B. im Bewegungslabor und beim Fest der jungen ForscherBest of Science Slam Karlsruhe auf der Seebühne und, und, und, … Draisinenrennen der OB-KandidatenDer beste Augenblick wird jedoch wahrscheinlich Freitag, 21. Juni, 22 Uhr: Meine Aufgaben für den Tag sind erfüllt, Stadtgeburtstag und EFFEKTE sind erfolgreich eröffnet und die Vorbereitungsphase ist abgeschlossen. Dann heißt es zurücklehnen, anstoßen und Erfindernacht genießen, denn am nächsten Morgen um 7 Uhr geht es für die nächsten 9 Tage weiter mit Aufbau- und Programmbetreuung.

Baden-Württemberg für Deutschland!

8 Mai

Sa, 04. Mai 2013, 21.51 Uhr, Ringlokschuppen, Bielefeld

Berend und Tran vor der Show 900 Zuschauer warten gespannt auf die Verkündung des Gewinners des FameLab Germany Finales 2013. Peter-Mathias Gäde, Chefredakteur von GEO und Mitglied der Jury beim nationalen Finale, zieht die Jurybegründung noch ein wenig weiter in die Länge, um die Anspannung von Teilnehmern und Publikum noch zu steigern. Doch spätestens mit Bezug zur „kleinsten Teilnehmerin“ ahnen alle,  wer das Siegertreppchen des heutigen Abends erklommen hat: Tran Nguyen!

Standing ovations und tosender Beifall, nicht nur die Jury ist begeistert von der Zweitplatzierten des FameLab Vorentscheids Baden-Württemberg. Die 21-Jährige Medizinerin überzeugte mit ihrem Vortrag zur Zerstörung von Bakterien-Netzwerken durch „Anti-Teamwork statt Antibiotika“.

Die Siegerin: TranMit dem Gewinn ist für die immer-strahlende Tran die Teilnahme am internationalen FameLab Finale verbunden. Am 07. Juni findet dieses im Rahmen des Cheltenham Science Festivals in England statt. Dort wird die kleine Baden-Württembergerin gegen 22 junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt antreten um den Titel FameLab International champion 2013!

In vier Wochen heißt es dann wieder: Daumen drücken! Aber wir wissen ja alle: Die Kleinsten werden die Größten sein! (^fn)

Das Westfalen-Blatt hat zum Finale in Bielefeld eine tolle Bildergalerie online gestellt, auf der ihr euch zu dem Geschilderten auch visuell ein Bild machen könnt (Anm. d. Red.). Hier der Link:
http://www.westfalen-blatt.de/lokalnachrichten/bildergalerien/bielefeld/3/#c3068

Save the Date – Einladung zum Stadtjubiläum 2015 auf der ITB in Berlin

12 Mrz

ITB 2013 Berlin, Stand Karlsruhe, Halle 6„Herr Käthler, warum stellen Sie in Berlin das Karlsruher Stadtjubiläum vor?“ lautet eine der Journalistenfragen. „Die Stadt feiert Geburtstag. Alle sind eingeladen. Da es für eine Stadt nicht möglich ist, jedem seine individuelle Einladung zuzusenden, sind wir hier – auf der ITB. Wo diejenigen hinkommen, die wiederum die Einladungen an die Geburtstagsgäste verteilen, nämlich Reiseveranstalter, Journalisten und Reiselustige aus aller Welt. Es braucht zwei Jahre, um Aufmerksamkeit zu wecken und deswegen sind wir dieses Jahr hier,“ erläutere ich in die Kamera von Baden TV und später im Pressegespräch.  Wir setzen das erste Zeichen für die Terminkalender: 17. Juni 2015. Stadtjubiläum. Karlsruhe. Freihalten! Oder neudeutsch: Save the date!

Karlsruhe ist jedes Jahr auf der ITB. Immer mit einem Thema, mal mit Kultur, mal mit Sport, mit einem Festival oder einer Ausstellung. Die nächsten drei Jahre stehen ganz im Zeichen des 300. Stadtgeburtstags. Grund genug, das hier zu präsentieren.

ITB 2013 Berlin, Stand Karlsruhe, Halle 6Und wir haben das nicht alleine gemacht. Herr Prof. Weibel hat das ZKM und die Globale vorgestellt und Klaus Hoffmann innovative Ansätze der touristischen Vermarktung. So überrascht der Karlsruher Stand dadurch, dass er vermutlich der einzige auf der großen ITB ist, an dem es am Donnerstag keine Broschüren gibt. Die Prospektständer, die normalerweise stündlich kontrolliert und nachgefüllt werden, bleiben leer. In der bunten Messeglitzerwelt weist nur eine Pappe darauf hin, dass Karlsruhe einen papierlosen Tag hat. Tolle Idee, denke ich. Mal nicht dadurch auffallen, dass man alles größer, lauter und bunter macht, sondern durch weglassen. Kompliment an die Kollegen von der KMK. Und wer Informationen will, bekommt einen Stick. Passend zur IT-Hauptstadt.20130307_170848

Überhaupt passt alles sehr gut zusammen: Das ZKM hat eine kleine Stele mitgebracht, mit QR-Codes, mit denen man die Globale erläutern kann. Denn eins ist klar. So einfach ist das nicht zu verstehen. „Globale?“ Eine Kunstausstellung? Warum „Globale“? Was ist das besondere daran?  Das erklärt Prof. Weibel, indem er zur Stele geht und ein iPad an den QR-Code hält. Und man sieht nicht mehr den QR-Code sondern plötzlich erscheint auf dem iPad ein Kunstwerk aus dem ZKM. Karlsruhe beamt sich sozusagen nach Berlin. Mittels Medientechnologie. Ein schönes Bild und ein schönes Symbol für Karlsruhe. Für seine Innovationen, seine Kunst und Technologien. Und ein Vorgeschmack auf die „Globale“ im Jahr 2015. Wenn 300 Tage Kunst aus aller Welt im ZKM zu sehen sein wird.

Inzwischen ist die Pressekonferenz vorbei. Beim Rundgang durch die ITB ist mir aufgefallen, wie andere Städte ihre Festivals für 2014 präsentieren. Sozusagen ein Jahr davor. Mit großen Bildern. Dreidimensional. Wie die Quadriennale Düsseldorf, die übrigens federführend von dem Karlsruher Prof. Wolfgang Ullrich (HfG) kuratiert wird. Fest steht, nächstes Jahr sind wir auf der ITB wieder dabei. Wie genau, das diskutieren wir mit den Marketingexperten von der Tourismusorganisation von Baden-Württemberg. Eins ist klar: Nach der ITB ist vor der ITB.  (nk)

Mein erster Pressetermin oder: let the sunshine in!

6 Mrz

Seit drei Wochen bin ich nun Praktikantin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Stadtmarketing Karlsruhe und heute gab es gleich drei Premieren: meine erste Pressemitteilung aus eigener Feder fand auf meinem ersten Pressetermin ihren Weg in die Hände der Journalisten. Das war schon ein gutes Gefühl. Und dann gab’s oben drauf noch Sonne satt! Bevor ich zur dritten Premiere komme, möchte ich gerne zu dem bisher geschriebenen noch etwas ausführlicher werden. „Ausführlicher werden“ – auch so eine Sache, die ich erst lernen muss, wo ich eigentlich vom Radio komme.

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Bei besagtem Pressetermin wurde das erste Programmhighlight des Karlsruher Stadtgeburtstages 2013 vorgestellt, nämlich „Tribut an Carl Benz“. Die Szene: eine Oldtimer-Werkstatt im Osten der Stadt, wo ich gleich beim Betreten des Hofes die ersten Schmuckstücke bestaunen konnte. Das Gefühl: alles ist gut. Die Sonne scheint, die ersten Journalisten kommen und jeder bekommt gleich ein Gespür dafür, um was es hier eigentlich gehen soll. Hier ein bisschen Schrauben, da ein bisschen Schleifen und Neues lernen, z.B. was Spriegel sind, nämlich ein Bauteil für die Verbindung von Verdeck zu Windschutzscheibe.

Und nun zur angekündigten dritten Premiere: zum Schluss wurde ich von einem netten, älteren Herrn, ein Mitglied des Karlsruher Vereins Tribut an Carl Benz e.V., zu einer Probefahrt mit einem der Oldtimer eingeladen. Meine Wahl fiel auf einen dunkelblauen Mercedes Benz 170 DS mit Schiebedach – natürlich offen bei dem Super-Wetter! Damit cruisten meine Kolleginnen Daniela, Franziska P. und ich durch die Karlsruher City und wir fühlten uns wie Prinzessinnen! Vielleicht kommt es ja zu einer Wiederholung beim Oldtimerkorso auf dem Zirkel beim Stadtgeburtstag. Die Einladung hierfür steht zumindest. Hoffen wir mal auf mindestens genauso gutes Wetter!IMAG0053 IMAG0057