Karlsruhe goes Baustellenführung

11 Apr

Karlsruhe hat ja bekanntlich doch die ein oder andere Baustelle. Die Kombilösungsbaustellen in der Innenstadt kennt dabei jeder (falls nicht, war die Person wohl schon länger nicht mehr hier), aber auch an anderen Ecken Karlsruhes wird kräftig gebaut, so zum Beispiel im Stadtpark Südost, auf dem Turmberg, im ehemaligen Tullabad (bald „Exotenhaus“) oder im Klärwerk. Was genau auf all diesen Baustellen eigentlich geschieht, das können die Karlsruher neuerdings hautnah erleben – bei den Baustellenführungen des Kooperationsmarketings.

Gestern fand die erste Führung statt und ich und meine Smartphone-Kamera waren natürlich mit dabei: Die Baustellenführung „Kombilösung“ in Bildern.

Bevor's richtig los geht: Kurze Einführung und Sicherheitseinweisung im K.

Bevor’s richtig los geht: Kurze Einführung und Sicherheitseinweisung im K.

Jetzt bekommt erst mal jeder einen schicken Helm. (Woran man echte Baustellenprofis erkennt? Sie bringen ihren eigenen Helm mit)

Jetzt bekommt erst mal jeder einen schicken Helm. (Woran man echte Baustellenprofis erkennt? Sie bringen ihren eigenen Helm mit)

Los geht's. Unauffällig bewegen wir uns Richtung Marktplatz.

Los geht’s. Unauffällig bewegen wir uns Richtung Marktplatz.

So ganz in gelb blau ziehen wir schon einige (neidische?) Blicke auf uns

So ganz in gelb blau ziehen wir schon einige (neidische?) Blicke auf uns

Unser erstes Ziel: die Kombilösungsbaustelle auf dem Marktplatz

Unser erstes Ziel: die Kombilösungsbaustelle auf dem Marktplatz

Die ersten Schritte auf dem sonst für Besucher und Neugierige streng verbotenen Areal

Die ersten Schritte auf dem sonst für Besucher und Neugierige streng verbotenen Areal

Unser "Baustellenführer": kompetent, sympathisch und demnächst wohl bald ein Fernsehstar ;-)

Unser „Baustellenführer“: kompetent, sympathisch und demnächst wohl bald ein Fernsehstar 😉

Sieht unspektakulär aus, wird aber mal die Wand der zukünftigen Haltestelle (merke: niemals die Bedeutung von Schlitzwänden unterschätzen!)

Sieht unspektakulär aus, wird aber mal die Wand der zukünftigen Haltestelle (merke: niemals die Bedeutung von Schlitzwänden unterschätzen!)

(Das Bild habe ich eigentlich nur mit aufgenommen, weil es mich an die Werbeplakate für Hollywood Blockbuster erinnert hat... und wir darauf so cool aussehen ;-))

(Das Bild habe ich eigentlich nur mit aufgenommen, weil es mich an die Werbeplakate für Hollywood Blockbuster erinnert hat… und wir darauf so cool aussehen ;-))

Baustellen #selfie - der neueste Trend!

Baustellen #selfie – der neueste Trend!

Suchspiel: Finde die Pyramide!

Suchspiel: Finde die Pyramide!

Mittendrin statt nur dabei

Mittendrin statt nur dabei

Unsere nächste Station: Europaplatz. Hier wird gerade die zukünftige Haltestellendecke in Beton gegossen.

Unsere nächste Station: Europaplatz. Hier wird gerade die zukünftige Haltestellendecke in Beton gegossen.

Ein echter Knochenjob: Drahtgeflechte per Hand miteinander vebinden, damit der später hinzukommende Beton stabiler wird. Mein Respekt an die Bauarbeiter, die das bei 25°C und knallender Sonne den ganzen Tag machen!

Ein echter Knochenjob: Drahtgeflechte per Hand miteinander vebinden, damit der später hinzukommende Beton stabiler wird. Mein Respekt an die Bauarbeiter, die das bei 25°C und knallender Sonne den ganzen Tag machen!

Und zum Abschluss bekam jeder noch ein leckeres Souvenir: einen Kombi Karle Keks :-) #yammi

Und zum Abschluss bekam jeder noch ein leckeres Souvenir: einen Kombi Karle Keks 🙂 #yammi

 

Übrigens: Für die nächste Führung (Thema „Klärwerk“) am 29. April sind noch Tickets erhältlich!
(^fp)

Karlsruhes Doppelgänger: Bad Carlsruhe (Polen)

3 Apr

Unser geliebtes Karlsruhe hat Doppelgänger! Polen, USA, Australien – auf der ganzen Welt gibt es Orte, die den gleichen Namen tragen. Warum und was sie mit dem badischen Original gemeinsam haben, möchten wir in dieser kleinen Blog-Reihe erläutern. Der letzte Ort im Bunde: Bad Carlsruhe (heute: Pokój) im Nachbarland Polen.

Wo genau liegt der Ort?

  • 31 Kilometer nördlich von Oppeln in Polen

Wie viele Einwohner hat er?

  • 5.369 (Stand: 2013)

Wann wurde der Ort gegründet?

  • 1748 und damit 33 Jahre nach unserem Karlsruhe

Hat der Ort irgendwelche Besonderheiten?

  • Von 1806 bis 1807 war Carl Maria von Weber Musikintendant des Herzogs in Carlsruhe. Hier komponierte er u.a. seine beiden Symphonien.
  • 1945 wurde Bad Carlsruhe von der Roten Armee eingenommen, geplündert und in Brand gesetzt, wodurch das gesamte Schloss und 80 % der Gebäude zerstört wurden.

Was hat der Ort mit unserem Karlsruhe gemeinsam?

  • Herzog Carl Christian Erdmann von Württemberg-Oels hat den Ort 1748 als Jagdsitz gegründet und orientierte sich dabei in Sachen Architektonik (Schloss in der Mitte und Wege, die wie Sonnenstrahlen davon wegführen) und Name an unserem Karlsruhe.

Wo finde ich weitere Infos und/oder Fotos?

(^fp)

Karlsruhes Doppelgänger: Carlsruhe (Australien)

24 Mrz

Unser geliebtes Karlsruhe hat Doppelgänger! Polen, USA, Australien – auf der ganzen Welt gibt es Orte, die den gleichen Namen tragen. Warum und was sie mit dem badischen Original gemeinsam haben, möchten wir in dieser kleinen Blog-Reihe erläutern. Als nächstes an der Reihe: Carlsruhe, Australien.

Wo genau liegt der Ort?

  • Im Bezirk Victoria; wer es ganz genau wissen will: irgendwo zwischen Woodend und Kyneton

Wie viele Einwohner hat er?

  • 442 (Stand: 2006)

Wann wurde der Ort gegründet?

  • 1837 und damit 122 Jahre nach unserem Karlsruhe

Hat der Ort irgendwelche Besonderheiten?

  • Der Ort war ursprünglich eine Schaf Farm, gegründet von einem gewissen Charles Ebden
  • Carlsruhe war die erste Siedlung im heutigen Victoria
  • Der Ort scheint mit Postämtern auf dem Kriegsfuß zu stehen: 1854 wurde das „Carlsruhe Post Office“ gegründet. Nur wenige Monate später wurde es wieder geschlossen. 1858 erfolgte dann die große Neueröffnung. Immerhin blieb das post office diesmal rund 100 Jahre bestehen, bis es 1975 endgültig geschlossen wurde. Parallel dazu hatte der Ort auch noch das „railway station post office“, gegründet 1865 und – wie sollte es auch anders sein – 100 Jahre später wieder geschlossen.

Was hat der Ort mit unserem Karlsruhe gemeinsam?

  • Der Gründer, Charles Ebden, hat in Karlsruhe einen Teil seiner Schulzeit verbracht und deshalb seine Farm und die spätere Siedlung danach benannt

Wo finde ich weitere Infos und/oder Fotos?

(^fp)

Was gibt’s Neues auf dem KA2015 Blog? (KW 12)

20 Mrz

KA2015 LogoSchon gewusst? Der StadtmarkeTeam-
Blog hat eine kleine Schwester – den KA2015-Blog! Dort geben euch meine Kollegen Einblick in die Vorbereitungen und Planungen für das große Stadtjubiläum 2015 und dokumentieren ihre persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zu Karlsruhes 300. Geburtstag. Hier informieren wir euch regelmäßig darüber, was es Neues auf dem KA2015-Blog gibt.

Drei Interviews haben noch gefehlt um das KA2015 Team auf dem Blog zu komplettieren. 

^ap verwaltet und vermittelt so fleißig, dass der Tag nicht nur mit „Extreme Früh-Aufstehing“ beginnt, sondern meist auch keine Zeit für eine Mittagpause bleibt. Was Miss Parallel genau plant, erklärt sie hier.

„Wie hätten wir es gerne?“ fragt sich ^ses der momentan einen Termin zur Eröffnungsveranstaltung vorbereitet und dabei nicht nur den Überblick behalten muss, sondern auch die Ruhe.

Kommunikation³, Zeitdruck, Schnelligkeit, Multitasking, Deadlines und dann auch noch Theater – wie ^dm es trotzdem schafft den Überblick zu behalten und das Büro mit guter Laune beglückt, lest ihr hier.

(^clh)

 

Karlsruhes Doppelgänger: Karlsruhe (USA)

18 Mrz

Unser geliebtes Karlsruhe hat Doppelgänger! Polen, USA, Australien – auf der ganzen Welt gibt es Orte, die den gleichen Namen tragen. Warum und was sie mit dem badischen Original gemeinsam haben, möchten wir in dieser kleinen Blog-Reihe erläutern. Den Anfang macht das beschauliche Karlsruhe, North Dakota.

Wo genau liegt der Ort?

  • Im McHenry County, North Dakota, nicht weit entfernt von der kanadischen Grenze

Wie viele Einwohner hat er?

  • 86 (Stand: 2012)

Wann wurde der Ort gegründet?

  • 1912 und damit 197 Jahre nach unserem Karlsruhe

Hat der Ort irgendwelche Besonderheiten?

  • Er erstreckt sich auf eine gigantische Größe von dann doch fast 2 Quadratkilometern
  • Er hat in den letzten 12 Jahren fast ein Drittel seiner Einwohner verloren. Vielleicht wird es Karlsruhe, USA, also schon bald nicht mehr geben
  • Das Grab des berühmten Indianerhäuptlings Sitting Bull liegt gleich in der Nähe
  • Im Winter herrschen hier Temperaturen von bis zu -40°C und Schneestürme fegen durchs Land. Im Sommer hingegen ist das Klima fast wüstenähnlich.

Was hat der Ort mit unserem Karlsruhe gemeinsam?

  • vielleicht die Vorfahren: Die Einwohner des Örtchens sind Nachfahren von deutschen Auswanderern, die etwa 1809 nach Odessa ans Schwarze Meer ausgewandert sind. Etwa 70 Jahre später verschlechterte sich ihre Lage so, dass sie von dort in die Vereinigten Staaten nach Nord Dakota auswanderten und dort – wahrscheinlich in Anlehnung an ihre frühere Heimat – die Siedlung Karlsruhe gründeten.
  • Was für ein Zufall: beide Orte liegen auf dem selben Breitengrad

Wo finde ich weitere Infos und/oder Fotos?

(^fp)

Was gibt’s Neues auf dem KA2015-Blog? (KW 11)

12 Mrz

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Blog hat eine kleine Schwester – den KA2015-Blog! Dort geben euch meine Kollegen Einblick in die Vorbereitungen und Planungen für das große Stadtjubiläum 2015 und dokumentieren ihre persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zu Karlsruhes 300. Geburtstag. Hier informieren wir euch regelmäßig darüber, was es Neues auf dem KA2015-Blog gibt.

 So allerlei Kollegen wurden in der letzten Woche auf dem KA2015-Blog vorgestellt, von der Praktikantin bis zum Produktionsleiter.

Den Auftakt machte ^jk, die dem ein oder anderen sicherlich schon einmal auf dem KA2015-Twitterkanal über den Weg gelaufen ist. Neben Social Media hat sie noch jede Menge andere Aufgaben und Interessen. Zurzeit dreht sich bei ihr alles um Formulare.

Zeit, Budget, Ressourcen – dieser Dreiklang beschert ^rk schlaflose Nächte. Zumindest wäre das eine Erklärung dafür, weshalb er so selten am Arbeitsplatz ist…

Bei ^hs dreht sich alles um das S-Wort: Sponsoring. Und wenn ihr das ganze Mal zu stressig wird, greift sie ab und an auch mal auf das andere S-Wort zurück: Süßigkeiten.

Tief hinter ihrem Bildschirm versunken ist ^cb, die zum Ausgleich von der ganzen Arbeit auf kollektive Ausgelassenheit und Sauerstoffspeichertanks schwört.

Büronachbarin und 2015-Praktikantin ^mh ist erst seit wenigen Wochen dabei, aber trotzdem schon mittendrin. Auch sie beschäftigt sich mit dem S-Wort…

^ev mag es gerne, wenn die Dinge eine Ordnung haben und sich in Listen, Karten oder Pläne eintragen lassen. Probleme trommelt sie einfach weg.

Pinguine und KA2015 haben nun so wirklich gar nichts miteinander zu tun. Außer ^tm. Seine Liebe für Federvieh schließt Hühnerhektik jedoch definitiv aus.

(^fp)

Was gibt‘s Neues auf dem KA2015-Blog? (KW 10)

5 Mrz

KA2015 LogoSchon gewusst? Der StadtmarkeTeam-
Blog hat eine kleine Schwester – den KA2015-Blog! Dort geben euch meine Kollegen Einblick in die Vorbereitungen und Planungen für das große Stadtjubiläum 2015 und dokumen
tieren ihre persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zu Karlsruhes 300. Geburtstag. Hier informieren wir euch regelmäßig darüber, was es Neues auf dem KA2015-Blog gibt.

In der letzten Woche startete auf dem KA2015-Blog eine neue Serie unter dem Titel „Team KA2015 inside“. Wer organisiert eigentlich das Stadtjubiläum? Und was machen die Mitglieder vom KA2015-Team eigentlich den ganzen Tag? Antworten auf diese Fragen geben meine Kollegen praktischerweise gleich selbst.

Den Anfang machte ^aw, die bei uns alle Zahlen im Griff hat. Sie erzählt von ihrem Arbeitsplatz im „gelben Salon“, vom täglichen Kampf mit Kostenträgern, Kostenstellen und Taschenrechnern und beschreibt, wie sie zusammen mit ihrem Tischnachbarn die badisch-schwäbische Völkerverständigung voran bringt.

Ihr folgte ^da, die zurzeit an einem Projekt mit dem mysteriösen Namen „Landesgymnaestrada“ arbeitet. Sie erklärt, was sich dahinter verbirgt, warum sie mittags immer einen Spaziergang zum Marktplatz macht und wie es ist, in einem kleinen Großraumbüro zu arbeiten.

Zweites großes Thema auf dem KA2015-Blog war der Messeauftritt auf der ITB Berlin, der weltweit größten Tourismusmesse. Hier rührt Karlsruhe ordentlich die Werbetrommel für das Stadtjubiläum und dreht das Riesen-Glücksrad, um 2015 möglichst viele Touristen nach Karlsruhe zu locken. Kollegin ^dm ist für uns vor Ort und berichtet direkt aus Halle 6.2.

(^fp)

Karlsruher, wo hat es euch hinverschlagen?

27 Feb

Karlsruhe ist toll! Wir haben super Wetter, den Mount Klotz, hochkarätige Kultureinrichtungen, das Schloss (und natürlich den Schlossgarten!), eine gute Wirtschaftslage, Spitzenunis, badisches Essen und und und. Die Aufzählung könnte ich noch ewig fortführen. Es gibt also eigentlich überhaupt keinen Grund von hier weg zu gehen.

Eigentlich…denn manchmal passiert’s einfach und man erhält ein Jobangebot in Berlin, findet seine Traumfrau in Rom oder einen Studienplatz in Rio und muss leider Abschied nehmen von Karlsruhe.

Wir haben deshalb einfach mal unsere Facebook Fans gefragt: Karlsruher, wo hat es euch eigentlich hinverschlagen? Die Antworten sehr ihr in der Karte.

Klick auf das Bild öffnet die Karte

Klick auf das Bild öffnet die Karte

Von nächster Nähe (Stuttgart) bis ganz weit weg (Minnesota, USA), war alles mit dabei. Doch eins verbindet viele der „Ausgewanderten“: ihr Heimweh! Viele vermissen den Karlsruher Dialekt, die badische Mentalität, Freunde und Familie. Denn wie hat es so schön einer unserer Fans auf den Punkt gebracht: „Karlsruhe bleibt immer ein Teil von mir, egal wo ich bin und das ist auch gut so!!!“

(^fp)

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

13 Feb

Dieses Sprichwort gilt für viele Situationen im Leben, doch bei Eröffnungen oder festlichen Anlässen  ist die Rede ein fester Bestandteil, an der der Veranstalter nicht vorbei kommt. Das Publikum wird entweder von der Botschaft berührt oder zählt die Sekunden bis zum nächsten Programmpunkt. Auch ich lauschte bereits etlichen Reden. Bisher habe ich mir aber noch nie Gedanken gemacht, welch ein Prozess hinter einer solchen Rede steckt. Das änderte sich, als ich mein Praktikum bei der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH begonnen habe.

Reden schreibenReden verfassen gehört bei uns in der Presseabteilung ebenso wie Pressemeldungen oder Newsletter-Texte schreiben zum Arbeitsalltag. An einer Magnetwand in unserem Büro sind die Redeaufträge für diverse Bürgermeister und unseren Chef angebracht. In großen Buchstaben prangen auf den Blättern Haftnotizen mit den Namenskürzeln der Mitarbeiterinnen, die sich der Rede angenommen haben, und mit Leuchtstift sind – ganz wichtig – die Abgabetermine markiert. Da die Reden verschiedene Instanzen durchlaufen müssen, bis sie schließlich beim eigentlichen Redner sind, müssen sie frühzeitig fertig sein.

Wie schreibt man nun eine Rede? Vor genau dieser Frage stand ich Mitte Januar. Zuerst griff ich zum „Handbuch Redenschreiben“, damit ich mir ein erstes Bild vom Ablauf machen konnte:  Recherche, Auswahl der Themen, Gliederung und Schreiben des Textes. Darüber hinaus gehört zu einer Rede der gekonnte Einsatz von stilistischen Mitteln. Und die wichtigste Regel: Behalte stets die Wünsche des Publikums im Kopf! Mit dieser theoretischen Grundlage machte ich mich daran, meine erste Rede zu „produzieren“. Das Thema: Die „Stadtwerke Eiszeit“.

Und ich stellte fest: Die Theorie ist – wie so oft – nicht leicht in die Praxis umzusetzen. Welche Worte sind angemessen, sie dem Redner „in den Mund zu legen“? Wie soll die Rede beginnen? Ist die Gliederung geeignet? Über solche Dinge zerbrach ich mir den Kopf, bis am Ende die geeigneten Stichworte auf dem Papier standen und freigegeben wurden.

Wie der Redner seine Vorlage nutzt oder in welchem Maße die Rede von anderen Personen nochmals geändert wird, steht übrigens auf einem anderen Blatt. Eine Rede ist letztlich wie Flaschenpostspielen – man weiß nie, was am Ende vorgetragen wird.

(^nw)

Happy Birthday, Facebook!

4 Feb
Facebook

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein…

Heute auf den Tag genau vor 10 Jahren wurde Facebook geboren. Heute auf den Tag genau vor 10 Jahren saß ich höchstwahrscheinlich in der Schule und hab mir überlegt, welche Fächer ich in der Oberstufe abwählen soll. Lang, lang ist‘s her. Facebook hat sich seitdem ziemlich verändert und ich mich auch. Und wahrscheinlich hat Facebook auch mich verändert. Mich, meine Arbeit und mein Leben in Karlsruhe.

Traumberuf: Facebook Manager?!

Ich bin ganz ehrlich: Wenn ich morgens ins Büro komme, rufe ich als erstes Facebook auf. Und Facebook ist auch die letzte Seite, die ich schließe bevor ich den PC herunterfahre. Ich kann das hier ohne Angst vor einer Abmahnung schreiben, weil besagte Website Teil meines Berufs ist. Zusammen mit meinen Kolleginnen betreue ich nämlich „Karlsruhe – unsere Stadt“. Den ganzen Tag auf Facebook rumhängen, ab und an was posten und dafür auch noch bezahlt werden? Das hört sich für viele sicherlich nach einem Traumjob an. Ist es auch immer dann, wenn ein Posting wahnsinnig viele Likes erhält oder ein Fan ein Bild mit den Worten kommentiert „Ich liebe Karlsruhe, ich liebe ‚Karlsruhe – unsere Stadt‘ <3“. Doch Facebook kann auch anders – nämlich nerven und ärgern. Da wird zum Beispiel mal wieder (für den normalen User unsichtbar) der Suchalgorithmus geändert, sodass es für Gemeinschaftsseiten wie unsere immer schwieriger wird, die eigenen Fans zu erreichen. Außerdem hat Facebook nie Feierabend – und ein Facebook Manager somit auch nicht. Sonntagsmittags mal eben checken, wie das Posting angekommen ist und sich sogar im Urlaub einloggen, um sicher zu gehen, dass auch ja keine Frage an uns unbeantwortet bleibt – das gehört eben auch dazu.

Karlsruhe und „Facebook Glass“

Facebook im Urlaub

Da wird das Smartphone auch schon mal im Urlaub ausgepackt.

Diese Omnipräsenz sorgt dafür, dass ich Karlsruhe mittlerweile mit anderen Augen sehe – quasi durch eine Facebook Brille (nein, ich meine nicht „Google Glass“…). Mittagspause auf dem Friedrichsplatz? Da können wir bestimmt ein tolles Foto machen und posten! Ich sehe ein Plakat von einer spannenden Veranstaltung im ZKM? Da müssen wir auf Facebook auch drauf hinweisen! So wird fast alles, was mir in Karlsruhe begegnet automatisch auf Facebook-Tauglichkeit überprüft. Das ist schon ein wenig erschreckend. Andererseits: Nimmt nicht auch ein Autoverkäufer einen Supermarktparkplatz ganz anders wahr als ein normaler Passant?

Wahrscheinlich hat das Weltunternehmen mit dem Daumen-Hoch mich, meinen Beruf und meine Sicht auf Karlsruhe mehr verändert als mir bewusst (und lieb) ist. Doch selbst wenn ich wollte: rückgängig machen ließe es sich wohl nicht mehr. Dafür hätte ich auch gar keine Zeit – schließlich muss ich mir jetzt erst mal überlegen, wie das Posting zu diesem Blogbeitrag aussehen soll…

(^fp)