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Ob das wohl gut geht…?

8 Sep

„Do you want to increase your rate of success? Then double your rate of failure“ (Brian Tracy)

The Creative ProcessDie nächste Ausgabe des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE wird nicht nur gut, sondern auch ehrlich! Endlich plane ich mein lange gehätscheltes Gedankenkind, die „Galerie des Scheiterns“ für Juni 2015. Warum immer so tun, als liefe im Leben, und auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, alles glatt? Die besten – und wohl die meisten – Innovationen, Entdeckungen, künstlerischen Leistungen sind deswegen entstanden, weil einer nicht aufgegeben hat, obwohl es zunächst (mit Verlaub) Scheiße lief. Der Erfindung der Glühbirne gingen missglückte Versuche mit Tausenden falscher Kohlefaserfäden voraus. Irgendwann war sie dann da, die elektrische Beleuchtung, und hat unser aller Leben von Grund auf verändert. „Ein Misserfolg war es nicht“ meinte Edison selber dazu, „denn wenigstens kennt man jetzt 2000 Arten, wie ein Kohlefaden nicht zum Leuchten gebracht werden kann.“

Was zeichnet uns Menschen aus in unserer Eigenschaft, uns aufzurappeln? Neudeutsch nennt man das „Resilienz“, die Fähigkeit mit Frustration und Rückschlägen umzugehen. Und warum wird die Pleite, die doch zu unser aller Leben dazugehört, stigmatisiert und so gerne totgeschwiegen? Langsam entwickle ich mich zur Scheiterologin, lese massenhaft Bücher, Artikel und Blogposts zum Thema und hoffe, bei aller Affinität zu den ganzen ermutigenden Botschaften, schon, dass es nicht abfärben möge, dass ich nicht auch scheitere mit meinem Projekt, meiner Karriere, meiner Beziehung. Keiner wünscht sich, auf die Schnauze zu fallen, so sehr kann man das Scheitern nicht philosophisch verbrämen. Aber: sich einer neuen Sicht auf die Dinge schulen, das kann man durchaus.

Versuchen, nicht den Wert seiner ganzen Person in die perfekte Umsetzung einer Diplomarbeit zu legen, oder sich fertig zu machen wenn man beim Marathon „nur“ den 2. Platz belegt. Regelmäßig zurückschauen in der Zeit und entdecken, wofür der Lauf der Dinge doch am Ende gut war. Oder ganz abstrakt, anerkennen, dass es nur unsere Lesart, unsere Erwartungshaltung ist, die einem neutralen Handlungsresultat den Stempel „Erfolg“ oder „Pleite“ aufdrückt. Das machen nur wir, der Welt ist alles gleich.

Im Vorjahr haben wir mit der „Show des Scheiterns“ einen Aufschlag gemacht, dieses Mal will ich in einer kleinen Ausstellung am letzten Juni-Wochenende diesen Fragen zusammen mit unseren Gästen nachspüren. Hier laden dann nicht nur witzige und interaktive Exponate und Programmpunkte zum Verweilen, sondern auch euer konkreter Input wird gebraucht. Kann ja nicht sein, dass nur ich hier den Murx produziere… aber mehr dazu später!

(^ap)

#Hach, Weihnachten! (Teil1)

4 Dez

Für viele ist es die schönste Zeit des Jahres: Weihnachtsmarkt, Kerzen, Zeit mit der Familie, Eislaufen, Glühwein, gebrannte Mandeln – es gibt einfach so viel, auf das man sich freuen kann. Wir haben uns deshalb einmal im StadtmarkeTeam umgehört und die lieben Kollegen gefragt, auf was sie sich eigentlich ganz besonders in der Weihnachtsstadt Karlsruhe freuen:

„Mein Weihnachtsstadt-Highlight ist der ungehinderte, unkriminalisierte Zugang zu Schokofrucht-Spießen! Einmal im Jahr kann ich dieser Sucht frönen. Wer mich also wegen irgendwas bestechen möchte, der hole mir bitte ein paar. Folgende Regeln kommen dabei zur Anwendung: Nur Traube (womöglich mit Kernen) geht gar nicht! Nur Banane ist nen Tick langweilig. Multifrucht-Mischformen sind alle zulässig, am liebsten ist noch Ananas dabei. Ich freue mich auf eine spießige Weihnacht!“
^ap

Glühwein auf dem Christkindlesmarkt

„Eigentlich fängt für mich das Jahr im Dezember an. Jedes Jahr in der vorweihnachtlichen Zeit habe ich ein Erneuerungsgefühl: Der verregnete November, in dem alle krank nur zu Hause rumlungern, ist endlich vorbei. Jetzt haben wir uns an das kalte Wetter gewöhnt und finden daran sogar Gefallen. Am meisten gefällt mir der Weihnachtsmarkt, auf dem ich allabendlich glühweintrinkend, umgeben von Freunden in der Kälte stehe und dabei französische Weihnachtslieder singe, dass es einem warm ums Herz wird.“
^jk

„Weihnachten war für mich immer schon ein schöner Moment im Jahr und es lebt jetzt durch die Euphorie unserer beiden Kinder wieder neu auf. Unser Sohn (5): ‚Oh, Tannenbaum ist mein schönstes Lieblingslied, da muss ich fast weinen. Freudeweinen, Mami, das gibt es auch!‘ Ich freue mich also sehr darauf – ohne zu weinen ; ) –, die Kinder auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt zu erleben. Ich freue mich darauf, wie sie über die vielen Lichter und Weihnachtsfiguren staunen und großen Spaß beim Karussell fahren haben, auf das Schlittschuh-Stolpern mit Pinguin auf der Eiszeit am Schloss und das Chor-Weihnachtskonzert unseres Sohnes in der Stadtkirche. Leider gerät die Geschichte vom Nikolaus und Weihnachtsmann schon langsam ins Wanken, bei Fragen der Kinder wie: ‚Gibt es ihn wirklich, oder ist das ein Märchen?‘ und ‚Es gibt auch Menschen, die sich als Weihnachtsmänner verkleiden!‘ Selbst wenn, die haben dann wieder großen Spaß dabei. Und darum geht es ja schließlich!“
^hs

„Worauf ich mich freue? Langos mit Apfelmus, die schönen Fotos der Eiszeit vorm Schloss und natürlich #KAtuerchen, unseren brandneuen Online-Adventskalender!“
^fp

Die "Stadtwerke Eiszeit" bei Nacht

Die „Stadtwerke Eiszeit“ bei Nacht

„Dieses Jahr ist alles wie immer und doch alles neu. Die Weihnachtsstadt Karlsruhe kann auf Weihnachtsmärkte, Eisbahn und viele kulturelle und kirchliche Veranstaltungen blicken, aber der Christkindlesmarkt ist am Friedrichsplatz, die Eisbahn am Schlossplatz, die Kutsche fährt anders und es gibt ein Kinderland. Jetzt bin ich zwar für die Weihnachtsstadt als solche verantwortlich und für die Eisbahn insbesondere, aber um eine Veranstaltung herauszugreifen, möchte ich tatsächlich das Kinderland nennen. Ich finde es ganz ganz toll, dass es in der Innenstadt nun einen Platz gibt, der kleinen und auch etwas größeren Kindern einfach nur Spaß macht. Freue mich sehr, dass dieses Projekt geklappt hat und auch sehr liebevoll umgesetzt wurde. Bitte auf dem Platz an der St. Stephankirche unbedingt anschauen gehen!“
^ch

Gebrannte Mandeln sind toll! Und Crêpes natürlich auch!“
^pah

„Und jährlich grüßt Herr Rühmann…
Weihnachten in Karlsruhe: Dazu gehört für mich neben dem ein oder anderen Weihnachtsmarktbesuch ganz klar auch der Filmklassiker von 1944 ‚Die Feuerzangenbowle‚ in der Schauburg. Zu Studienzeiten hat mich eine Kommilitonin zum ersten Mal zu der schönen Nikolaustradition der Schauburg mitgenommen: So zeigt das Programmkino jedes Jahr am 6. Dezember ‚Die Feuerzangenbowle‘ und dazu gibt’s – wie sollte es anders sein? – natürlich ein Glas Feuerzangenbowle! Der Film ist immer wieder sehenswert, wenn auch nicht unbedingt JEDES Jahr. Dieses Jahr schaffe ich es hoffentlich mal wieder rein und freue mich über die Streiche des Oberprimaners Hans Pfeiffer.“
^aw

Und ihr? Worauf freut ihr euch am meisten? Wir sind gespannt auf eure Antworten auf Facebook, Twitter (#wska13) oder direkt hier in den Kommentaren.

Wann ist eigentlich diese Sommerpause?

15 Aug

Wenn die Bürotemperatur trotz Standventilator nicht mehr unter 28 Grad sinkt, die offenen Fenster wegen der Straßenmusik dein Feind sind und du als einsamer Rufer in der Wüste deinen Dienst verrichtest, weil alles und jeder Urlaub hat, dann soll sie wohl sein, die viel zitierte „Sommerpause“. Bloß – wer genau hat sie, wie lang und warum? Über die Dauer lässt sich streiten. Die einen sagen, es ist die Zeit, in der alle Kollegen mal weg sind, also grob zwischen Juni und September. Streng genommen sei es aber die Sitzungsfreie Zeit im Rathaus, vom 25. Juli – 6. September. In der Zeit sei ja nichts los.

Kaktus

Noch etwas stachelig und mit Wachstumspotential, das Pflänzchen PLANTA.

Wir nutzen die angebliche Leere für vorbereitende Aufgaben, sodass uns nicht fad wird (gell, aw?) Mein charmantes Gegenüber und ich schwitzen buchstäblich und metaphorisch in der vermeintlich so toten Hose über der Einführung eines neuen Projektmanagement-Programms. So ein Programm ist notwendig angesichts der Vielfalt der Aktionen zum Stadtjubiläum, die wir unter einen Hut bringen müssen. Bis Jahresende muss es startklar sein, das zarte Pflänzchen PLANTA Project.

Dann soll es durch viele Kollegen gegossen und verhätschelt werden, zur Freude der Gärtner, äh, Controller, die dann jederzeit Termin- und Kostenpläne erstellen und einsehen können, Personaleinsatz überschauen und Entscheidungsprozesse dokumentieren. Schließlich wissen wir schon jetzt von rund zweihundert Projekten, die 2015 stattfinden werden, und in wechselnder Intensität ins große Ganze eingebunden werden müssen. Jede Woche erreichen uns neue Vorschläge von Bürgern oder Vereinen, die wir einloggen. Um mit dem System startklar zu werden, heißt es jetzt Basisdaten eingeben, und vor allem beim sog. „Customizing“ die ganzen Funktionalitäten der Software festlegen. Das Programm kann wesentlich mehr, als wir jemals brauchen werden. Damit Kollegen, die keine Administratoren sind und nicht vorstoßen müssen in die Sphären, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist, nicht durcheinander kommen, überlegen wir im Voraus, was man alles ausblenden kann.

Brainstorming Notizen

Irgendwann mache ich aus unseren Brainstormings zum Fachkonzept eine Collage im Hannibal-Lecter-Style. Mein Ziel ist eine Psychopathenwand im Büro. Wirre Zeitungsschnipsel über vermisste Kinder, Spuk oder Postraub zur ästhetischen Komplettierung bitte an mich schicken.

Jeder Click wird von unserer kleinen Arbeitsgruppe gedanklich durchdekliniert. Und es gibt VIELE Clicks. Unsere lieben Softwareberater brauchen gute Nerven und starken Kaffee („einen doppelten Espresso bitte“), um uns durch die Untiefen der Matrix zu führen. Ja, zu engen Freunden werden uns die Bändiger des Systems PLDASI und PLMIBU, bald sind wir zusammengeschweißt wie

Kumpels aus den Schützengräben. Viele Stunden werden investiert, um dem Programm die Form zu geben, die später wirklich zum Stadtmarketing passt. Eine sinnvolle Vorarbeit, die man dem fertigen Produkt – leider – nicht mehr ansehen wird, und schwer erklären lässt, wo doch für Außenstehende „nichts“ passiert. Für mich als Kulturmenschen erschließt sich die Denke in 0 und 1 nur langsam. Aber ich freue mich auf das Ergebnis, und auf die schönen Auswertungen, die wir dann innerhalb von Minuten erstellen können, ohne mühselig eine Handvoll unterschiedlich formatierter Excel-Listen zusammenbasteln zu müssen.

Mein Urlaub beginnt erst am 9. September, bis dahin ist alles andere als Pause. Aber: wenn die Kollegen zurück sind aus Bali oder Taka-Tuka-Land, sag ich erstmal leise „Servus“.

(^ap)

Von Domino-, Aha- und Gruppen-EFFEKTEN

3 Jul
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Zehn Tage Wissenschaftsfestival EFFEKTE haben dem ganzen Team viele Impressionen, Anekdoten, Erlebnisse,  schöne und anstrengende Momente beschert. Mich persönlich hat vor allem der eigene „Team-Effekt“ gefreut, denn Vorbereitungsendphase und die Festivaltage selbst haben uns alle richtig zusammengeschweißt. Wir können zu Recht sagen: wir haben Großes geleistet und dennoch nicht den Spaß verloren. Jetzt, wo wir alles ein klein bisschen sacken lassen konnten, gibt es hier die Schlaglichter meiner Kolleginnen und Kollegen. ^dm

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Verena, Christoph und Nadine vorm Schloss am Abschlusssonntagabend

Verena: Die Idee hinter EFFEKTE hatte für mich von Anfang an etwas Spannendes. So richtig was vorstellen konnte ich mir aber unter einem Wissenschaftsfestival nicht. Eines habe ich gelernt: man muss es erlebt haben, um es zu verstehen. In der EFFEKTE-Woche habe ich durchaus die ein oder andere Erkenntnis gewonnen, auf die ich sonst wohl kaum gestoßen wäre. Das macht für mich den Zauber bei EFFEKTE aus: lass dich drauf ein, und du wirst dich wundern! Im wahrsten Sinne!

Norbert Käthler: Das Experiment ist geglückt.

Angela: Beim Übermorgentalk konnte man mal wieder (mit)philosophieren, und jenseits aller Genregrenzen über die Zukunft spekulieren, schöne Wortschöpfungen inklusive: ab jetzt sag ich auch nur noch „Enkeltauglich“ statt „nachhaltig“.

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Unser liebes Wissenschaftsbüro-Team Clas, Franzi und Aaron

Franzi: Seit ich im Wissenschaftsbüro vor zwei Jahren angefangen habe, ging es für mich tagtäglich um Planungen, Vorbereitungen, Termine mit Partnern, Programmrecherche und was alles sonst noch aus organisatorischer Sicht angefallen ist. Monatelanges Hinarbeiten auf die knapp zwei Wochen im Juni endete für mich mit Hektik, Programmbetreuungsstress, schmerzenden Füßen, Schlafmangel und spontanen Problembeseitigungsaktionen. Darüber hinaus aber hat der Spaß an der Veranstaltung meilenweit überwogen. Zufriedene Besucher und Partner, glückliches Kinderlachen und das gewonnene Wissen nach den zahlreichen wissenschaftlichen Vorträgen, Experimenten und Ausstellungen werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Doch nach der EFFEKTE ist vor der EFFEKTE und bei uns geht es direkt weiter mit den Planungen der nächsten Projekte.

Team beim übermorgentalk

Team beim Übermorgentalk

Dominique: Mir persönlich hat am Wissenschaftsfestival EFFEKTE am besten unser eigener „Gruppen-Effekt“ gefallen. Der Zusammenhalt unter den Kollegen, der liebe Umgangston untereinander trotz der vielen Arbeit und das gemeinsame „Wir-habens-geschafft-Gefühl“ hat mich sehr bewegt und macht mir jetzt schon große Lust auf die nächste Großveranstaltung die auf uns zurollt: Das große Jubiläum im Jahr 2015 zu dem auch die EFFEKTE wieder neu aufgelegt werden wird.

Clas: Synergieeffekte zwischen Stadt , Wissenschaft und Kultur, Effekte über die Grenzen  Karlsruhes hinaus, optische Effekte im Stadtzentrum, Beteiligungs- und Mitmacheffekte für Wissensbegierige aus Stadt und Region sowie nachhaltige Effekte für den Wissensstandort– diese Dimensionen standen im Zentrum Karlsruher Wissenschaftskommunikation 2.0 – dem Wissenschaftsfestival EFFEKTE – Ich bin mir sicher, wir haben diese positiven Effekte erreicht!!!

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Abschlussabend im Gartensaal

Max: Das Wissenschaftsfestival EFFEKTE bot ein äußerst facettenreiches Programm, von dem ich viel zu wenig habe wahrnehmen können. Ich fand es super zu erleben, mit wie viel Aufwand unsere Partner ihre vielen Projekte initiierten und ich hoffe bei einer Neuauflage ein wenig mehr erleben zu können, als mir jetzt vergönnt war. Mein Highlight war der Best of Science Slam Karlsruhe: über zwei Stunden beste Unterhaltung mit wissenschaftlichem Mehrwert, das alles mitten im Zoologischen Stadtgarten – grandios.

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Team bei Eröffnungskonzert von music to go

Franziska P.: Eigentlich wollte ich in meinem Fazit ganz viele EFFEKTE-Wortspiele unterbringen, sowas wie „EFFEKTvolles Festival“ oder „ein Fest mit vielen Mitmach-EFFEKTEN“. Allerdings fallen mir nach fast 14 Monaten Pressearbeit zum Wissenschaftsfestival echt keine Wortspiele mehr ein. Ich beschränke mich deshalb darauf, mein ganz persönliches EFFEKTE-Highlight zu nennen: die Besichtigung des KATRIN Experiments auf dem KIT Campus Nord. Denn wann kommt man im Leben (als Nicht-Physiker) mal in die unmittelbare Nähe einer riesengroßen Neutrino-Waage?!

Naemi: EFFEKTE hat Spaß gemacht – besonders die Veranstaltung „Warum Milka Kühe lila sind und Red Bull Flügel verleiht“. Der Vortrag war für mich als BWL/Marketing-Studentin sehr praxisnah und interessant gestaltet. Und das Erraten der Markennahmen und Logos nahm jeder gerne als Herausforderung an.

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„Lehmi“ beim Science Slam im Gespräch mit Falko

Anna: Das Theaterstück „WYHIWYG“ – ein Gastspiel des Kinder- und Jugendtheaters Speyer – hat mir sehr gut gefallen, da es in Englisch war, sehr lustig und dann auch noch kostenlos!

Frank: Ich ließ mich mal auf was Neues ein. Das „Slam“-Format war mir bis heute unbekannt und das Projekt „Science Slam“  war als Einstiegsevent für mich frisch, frech und kurzweilig. Die altehrwürdige Seebühne war in der Kombination wie immer ein superschönes Ambiente und hätte bestimmt auch ältere Semester vertragen können. Wissenschaft kann so unterhaltsam sein. Dank an die Organisatoren, super gemacht.

Eva: Sehr begeistert war ich von dem Format „Science Shopping“ im Rahmen der EFFEKTE. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit meiner Kollegin Tamara die einzelnen Stationen zu besuchen und den Wissenschaftlern vor Ort zum Thema Pressrückstände, Vollkorn, Fischidentifizierung, Betonsanierung und und und zu lauschen. Das schönste war der Schokoladenautomat, bei dem man sich selbst spielerisch betätigen durfte und am Ende mit einem Stück Schokolade belohnt wurde. Rundum ein toller Tag!

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Pizza als Abschlussessen 🙂

Franziska N.: EFFEKTE war für mich eine spannende Serie an unterschiedlichen Programmpunkten. Besonders toll war für mich der Science Slam. Dieser fand donnerstagabends nach einem Regenschauer auf der Seebühne im Zoologischen Garten statt – wirklich ein tolles Areal dafür. Die Stimmung war super und die Vorträge informativ. Weiter so!

Tamara: „Effekte“ war nicht nur neues Wissen, spannende Vorträge und viele lehrreiche Veranstaltungen… Nein vor allem hat das Wissenschaftsfestival Effekte gezeigt, dass Wissenschaft nicht nur in den Laboren und hinter verschlossenen Türen stattfindet, sondern, dass Wissenschaft auch Spaß machen kann und jeder die Möglichkeit bekommt diese hautnah zu erleben!“

Heut is so a schöner Tag …

27 Jun
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Ausblick vom Schlossturm

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Dani auf dem Schlossturm

Gerade noch vor der Bühne getanzt, bei „lecker to go“ eine Karottenflöte gebastelt, die Draisinenfans rufen hören und den Schlossturm explodieren sehen und schon ist das Stadtgeburtstagswochenende wieder vorbei. So viele Eindrücke, große und kleine Geschichten bei „Gott sei Dank!“ traumhaftschönem Sommerwetter, dass die Reizüberflutung – ich meine das durchaus positiv – vier Tage später so langsam abebbt. Zwei Momente sind mir besonders in Erinnerung geblieben: Das kunterbunte Treiben im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz vom Schlossturm aus beobachten, ein bisschen entrückt die Atmosphäre genießen. Am Sonntagabend saßen noch einige aus dem Team vorm Produktionsbüro zusammen und tauschten Erlebnisse aus, als wir noch schnell den Radachter vom Draisinenrennenschauplatz holen sollten. Gesagt getan, zwei Runden um den EFFEKTE-Dome und ums Schloss später fuhren wir lachend, müde und glücklich in den Backstagebereich.^dm

Meinen Kolleginnen und Kollegen hat es offensichtlich auch gefallen, hier ein paar Stimmen aus dem Team:

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Hendrikje beim Autokorso

Christoph: Da es mein erster Stadtgeburtstag war, fand ich die herrliche Kulisse des Karlsruher Schlosses besonders beeindruckend. Egal ob für die barocke Inszenierung des „Schlossturmexperiments“ oder bei der Aufstellung der 200 Oldtimer auf dem symmetrischen Schlossplatz bei „Tribut an Carl Benz“, das Schloss war einfach der perfekte Veranstaltungsort für den Stadtgeburtstag.

Angela: Mein Stadtgeburtstag in Zahlen: 13 Stunden am Infostand verbracht, 4 mal täglich das leckere Crew-Catering besucht, mit 3 Freunden die „Show des Scheiterns“ genossen, 2 neue Cocktails in der Erfindernacht probiert, 1 Blase gelaufen von zu engem Schuhwerk und zu weiten Wegen und je ne regrette rien (also 0) dabei gewesen zu sein!

Norbert Käthler: „Beim Stadtgeburtstag hat die Stadt Geburtstag gefeiert. Und das ist das tolle – alle haben mitgemacht, vorbereitet, organisiert und dafür gesorgt, dass es ein unvergessliches Fest wurde. Und für mich war ein ganz besonderer Moment, als eine der zentralen Erfindungen eines Karlsruhers, der Benz-Patentmotorwagen, an die Stadt übergeben wurde.“

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Christoph und Nadine genießen die Sonne

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Hendrikje, Judith und Domi bei der Erfindernacht

Verena: Am Stadtgeburtstags-Sonntag besuchte mich meine Familie in Karlsruhe. Ich freue mich, dass sie dabei waren und gesehen haben, woran wir hier monatelang gearbeitet haben. Es gab so viel zu sehen und doch waren wir zufällig gerade dann auf dem Schlossvorplatz, als der Drais-Pokal verliehen wurde. Die Rede von OB Mentrup dazu stammte im Entwurf aus meiner Feder.

Kerstin: Die Erfindernacht entpuppte sich als gelungenes Kostümexperiment. Nicht nur Diesel, Tesla oder Volta und Melitta Benz habe ich getroffen, auch die experimentellen Kostüme der Schüler und Studenten und die Gäste in erfinderischen Hüte und Frisuren, die am Abend im Putzmacherlabor und bei den Pimp you up Friseuren entstanden sind, haben den Abend atmosphärisch gestaltet. „Molekularia“ die Tanzperformance von Jazzaret hat viele von uns verzaubert und mit einem Erfindercocktail in der Hand haben wir zu Alex Electro-Swing auf der Loungeterrasse getanzt bis in die Puppen in super Stimmung.

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Kerstin als Erfinderin der Currywurst

Franziska: Bereits Monate vor dem Stadtgeburtstag ist bei uns in der Presseabteilung die Kommunikationsmaschinerie angelaufen, denn was nützt der schönste Stadtgeburtstag, wenn niemand davon weiß? So früh vor der Veranstaltung ist das mit der Kommunikation jedoch eine knifflige Sache, schließlich stehen zu diesem Zeitpunkt viele Details noch gar nicht fest und gerade bei neuen Veranstaltungen hat man häufig nur eine vage Vorstellung davon, was da denn nun wirklich passieren wird. Beim Stadtgeburtstag habe ich deshalb unsere „Prophezeiungen“ mit der Wirklichkeit verglichen und war erstaunt, wie richtig wir lagen. Sogar beim Domino-EFFEKT?!, der im Vorfeld selbst unter Zuhilfenahme des Storyboards nun wirklich nicht leicht in Worte zu fassen war.

Carolin: Es ist geschafft! Die neuen Draisinen sind eingefahren, der Schlossturm ist nicht abgebrannt, der OB ist wieder aufgetaucht, die Pferdchen vom Domino-Effekt sind nicht verhungert und die Presse hat alle immer auf dem Laufenden gehalten. Besser kann ein Karlsruher Stadtgeburtstag nicht ablaufen! Oder doch? Wir werden es 2015 sehen!

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Angela und Judith im Kostüm

Carmen: Viele, viele entspannte Besucher, zufriedene Partner und Wahnsinnswetter, ich empfand den Stadtgeburtstag als vollen Erfolg. Der Schlossplatz mit dem EFFEKTE-Dome sowie den Bands von der Fete de la musique hat mir besonders gut gefallen, denn mit dem ersten Ton sammelten sich schon sofort die Zuhörer und waren einfach happy, in der Sonne zu sitzen und die Atmosphäre zu genießen. So muss es sein…

Fiene: Mir hat der diesjährige Stadtgeburtstag richtig gut gefallen. Es gab verteilt über das Wochenende eine Menge zu entdecken und auszuprobieren, sei es beim Draisinenrennen, im Bewegungslabor oder beim Tribut an Carl Benz mit dem tollen Oldtimer-Korso. Da war für jeden was dabei.  Mein persönliches Highlight war allerdings die Inszenierung des Schlossturms. Der Mix aus Feuerwerk, Lichtshow und Musik war wirklich etwas ganz besonderes.  Meine Vorfreude auf das große Jubiläum 2015 ist definitiv geweckt J.

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Verena an der Bar bei der Electro-Swing-Party

Judith: Am meisten Spaß am gesamten Stadtgeburtstagswochenende hat mir die DJ-Party der Erfindernacht gemacht. Ich saß auf der wunderbaren Schlossterrasse, auf ziemlich coolen Loungemöbeln, mit einem experimentellen Cocktail in der Hand, der wahnsinnig guten Musik von DJ Alex Ryba im Ohr und zwischen vielen super gut gelaunten Gästen der Erfindernacht. Was für ein Abend. Danke, danke, danke!

Frank: Philip Geist hat mit seinem explodierenden Schlossturm eine tolle Performance hingelegt. Tolle Pyro-Effekte haben mir wundervolle Bilder beschert. Nostalgisch und heiter war auch die Oldtimer-Rallye. Ein Spaß für die Familie und ich durfte sogar in einem Auto mitfahren. Gute Laune pur!

Scheitern ist schön!

22 Jun

Missgeschick02Ein Plausch mit den Machern der „Show des Scheiterns“ von „Kulturmaßnahmen“

StadtmarkeTeam: Am Stadtgeburtstags-Sonntag den 23. Juni wird der Gartensaal zweimal Schauplatz einer ungewöhnlichen Geschichte, der „Show des Scheiterns“. In unserer castingorientierten und erfolgsverwöhnten Welt, wozu braucht es eine Show des Scheiterns?

Boris Joens: Wir finden es schade, dass dem Scheitern immer noch das Schamhafte
aufgedrückt  wird. Gerade Menschen, die sich aus der Komfortzone herauswagt haben und etwas taten, dessen Ausgang sie nicht vorhersehen konnten. Die sollen sich dann noch schämen? Das geht nicht. Dass Scheitern zum Leben dazugehört, es ist eine Binsenweisheit. Wer will, kann seine Erfolge ja gern preisen, aber viel interessanter finden wir die Geschichten des Scheiterns. Bei einer „Scheitergeschichte“ versucht niemand, etwas zu verkaufen und zu beschönigen. Wer sein Scheitern feiert, feiert den Mut und die
Aufrichtigkeit.
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StadtmarkeTeam: Worauf legen Sie Wert bei der Auswahl Ihrer Gesprächspartner?

Boris Joens: Am schönsten ist es, wenn unsere Gäste – wir nennen sie Referenten – von sich aus schon neugierig sind, sich mit ihrem Scheitern zu beschäftigen. Es ist durchaus eine Art Forschung, die das Publikum in der Show sehr anschaulich präsentiert bekommt und so an sich selbst nachvollziehen kann. Es wäre nicht so günstig, wenn ein Referent dann sagen würde „…und deshalb bin eigentlich gar nicht gescheitert“. Deshalb achten wir im Vorgespräch darauf, dass die Referenten zu ihrem Scheitern stehen und sogar eine Art Stolz darauf entwickeln können.

StadtmarkeTeam: Was zeichnet den „Experten“ aus?

IMG_2952Boris Joens: Wir haben uns zusammen mit den Referenten auf die Show vorbereitet und
einen gewissen Blickwinkel entwickelt. Der Experte hört die Geschichten der Referenten bei der Show zum ersten Mal und kann einen frischen und spontanen Eindruck wiedergeben.
Wir hatten schon verschiedenste Experten: vom polnischen Philosophen, Gastwirt bis zur Pressesprecherin, die bei ihrer Analyse des Scheiterns immer auch mit Ihre beruflichen Erfahrungen heranzogen. Wir freuen uns, dass wir für Karlsruhe den Leiter der Arbeitsstelle
Bertolt Brecht, Jan Knopf gewinnen konnten.

StadtmarkeTeam: Auf was freuen Sie sich bei ihrem Besuch in Karlsruhe am  meisten?

Boris Joens: Auf Maultaschen, Flammkuchen und warme Temperaturen

KM_SDSStadtmarkeTeam: Sie kommen mit der Show viel rum. Was dürfte bei uns anders sein als anderswo?

Boris Joens: Erst einmal ist es ungewöhnlich, dass wir zwei Shows hintereinander machen,
normalerweise machen wir eine Show mit 3 Referenten. Nun haben wir vier Referenten, sie berichten aus der Welt der Gedenkkultur, der Karriereplanung, der Kulturerziehung und der
Erfolgsvermehrung. Wir sind gespannt, ob wir in der „Galerie des Scheiterns“ im Gartensaal die Begeisterung für das Scheitern bei den Karlsruher Zuschauern wecken kann.

StadtmarkeTeam: Nennen Sie uns 5 Stichworte, von denen wir auf eine Ihrer eigenen „Scheitergeschichten“ schließen können

Boris Joens: Zu hoher Anspruch an sich selbst, Unerfahrenheit, Unentschlossenheit,  mangelnder Machtwille, Harmoniebedürfnis.

StadtmarkeTeam: Wir bedanken uns für das Gespräch – toi toi toi, Hals- und Beinbruch, Glück auf, Petri Heil… und was man sonst noch so sagt, um das Scheitern abzuwenden!

^ap

Vorfreude ist doch die schönste Freude – Teil 2

17 Jun

Heute heißt es ganz offiziell „Alles Gute zum Geburtstag Karlsruhe“! Denn genau heute vor 298. Jahren war die Grundsteinlegung für unsere schöne Stadt. Die große Sause steigt dann am Wochenende, wenn vom 21. bis 23. Juni der Karlsruher Stadtgeburtstag rund um das Karlsruher Schloss mit vielen Mitmach-Aktionen, Veranstaltungen und einem bunten Bühnenprogramm gefeiert wird. Auf welche Highlights sich meine Team-Kollegen freuen, lest ihr hier! ^dm

Mobiles Konzert in der Karlsruher InnenstadtDominique: Ich freue mich besonders auf den ganzen Trubel im Schlossgarten: Bewegungslabor, Fest der jungen Forscher, Livemusik auf der großen Bühne und zwischendurch eine lecker Bratwurst essen… Da sollte für jeden was dabei sein.

Carolin: Ich freue mich am meisten darauf zu sehen, was aus all unserer Vorarbeit geworden ist. Das ist das erste Mal, dass ich Teil der Organisation eines so großen Events wie dem Karlsruher Stadtgeburtstag bin. Es wird sicher tolle Glücksgefühle geben, wenn man sieht, wie sehr es den Besucherinnen und Besuchern gefällt!Stadtgeburtstag

Carmen: Das ist mein 7. Stadtgeburtstag! Aber von wegen same procedere… Neues Thema, da und dort auch neue Kollegen, dann die Verknüpfung mit dem Wissenschaftsfestival… von Langeweile oder Routine kann keine Rede sein. Zumal man beim einen oder anderen Format wieder bis zum Schluss mitfiebert, ob es buchstäblich ins Wasser fällt oder ob uns die Sonne lacht. Was mich am meisten freut? Als Kulturmarketing-Beauftragte würde ich mal sagen, ich bin super stolz, dass aus den Reihen der Kultureinrichtungen tatsächlich über 50 Einzelveranstaltungen eingebracht wurden. StadtgeburtstagVon tollen Führungen über workshops bis hin zur Durchführung von Experimenten für Kinder. Gut, es gibt vielleicht unter allen auch ein Lieblingskind. Für unseren EFFEKTE-Dome, der auf dem Schlossplatz stehen und leuchten wird, hat das Staatstheater mal wieder bewiesen, was es alles drauf hat. Es wird das beeindruckende Kugelzelt aufbauen, beleuchten, ausstatten und drei mit dem ZAK zusammen verfasste Wissenschafts-Theaterstücke auf die kleine Bühne bringen.

Tamara: Ich freue mich zu sehen, wie es das Wissenschaftsfestival und der Stadtgeburtstag schaffen die unterschiedlichsten Menschen zusammen zu bringen und diese zu begeistern. Außerdem freue ich mich riesig die verschiedenen Stationen im Bewegungslabor auszuprobieren… insbesondere einen Laktattest wollte ich schon immer mal machen.IMG_7803

Fiene: Als „Mädchen von der Ostsee“ handelt es sich um meinen ersten Karlsruher Stadtgeburtstag, weswegen ich auf alles gespannt bin und mich auf ereignisreiche Tage freue.

Angela: Mein Highlight wird die „Show des Scheiterns“. Die Kombi aus interessanten Gästen und Moderatoren verspricht gute Unterhaltung, aufschlussreiche Einblicke und – für mich zumindest – ein Quantum Trost, dass man sich mit der allgemein menschlichen Befindlichkeit, dass die eigenen Projekte auch mal Schiffbruch erleiden können, nicht verstecken muss.

IMG_5976Franziska P.: Ich bin beim Eintragen der rund 250 Veranstaltungen in den Online-Veranstaltungskalender über so einige verborgene Schätze (oder nennt man das mittlerweile „hidden champions“?) gestolpert, die ich mir nicht entgehen lassen werde. So ist es für mich als großer Fan der TV-Serie Big Bang Theory natürlich Pflicht, den Reality Check zu besuchen. Außerdem will ich unbedingt KATRIN, die 70 Meter lange Neutrino-Waage des KIT besichtigen und auch der Vortrag des Konstrukteurs der legendären Zuse22 im ZKM steht auf meiner Agenda.

Judith: Als ich im Jahr 2001 auf dem Stadtgeburtstag war, stand ich bei ECHT in der ersten Reihe und habe neben all den anderen Groupies ganz laut mitgesungen bei „Weinst Du“. Das war wunderbar und ist auch jetzt noch eine der schönen Erinnerungen aus meiner Teenie-Zeit. Dieses Jahr bin ich ganz gespannt und voller Vorfreude auf  Alex Ryba, dem ElektroSwing-King aus Österreich! Yeah! Ihr findet mich also wieder einmal in der ersten Reihe (der Tanzfläche) zwischen all den anderen Groupies.