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Von Domino-, Aha- und Gruppen-EFFEKTEN

3 Jul
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experiment

Zehn Tage Wissenschaftsfestival EFFEKTE haben dem ganzen Team viele Impressionen, Anekdoten, Erlebnisse,  schöne und anstrengende Momente beschert. Mich persönlich hat vor allem der eigene „Team-Effekt“ gefreut, denn Vorbereitungsendphase und die Festivaltage selbst haben uns alle richtig zusammengeschweißt. Wir können zu Recht sagen: wir haben Großes geleistet und dennoch nicht den Spaß verloren. Jetzt, wo wir alles ein klein bisschen sacken lassen konnten, gibt es hier die Schlaglichter meiner Kolleginnen und Kollegen. ^dm

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Verena, Christoph und Nadine vorm Schloss am Abschlusssonntagabend

Verena: Die Idee hinter EFFEKTE hatte für mich von Anfang an etwas Spannendes. So richtig was vorstellen konnte ich mir aber unter einem Wissenschaftsfestival nicht. Eines habe ich gelernt: man muss es erlebt haben, um es zu verstehen. In der EFFEKTE-Woche habe ich durchaus die ein oder andere Erkenntnis gewonnen, auf die ich sonst wohl kaum gestoßen wäre. Das macht für mich den Zauber bei EFFEKTE aus: lass dich drauf ein, und du wirst dich wundern! Im wahrsten Sinne!

Norbert Käthler: Das Experiment ist geglückt.

Angela: Beim Übermorgentalk konnte man mal wieder (mit)philosophieren, und jenseits aller Genregrenzen über die Zukunft spekulieren, schöne Wortschöpfungen inklusive: ab jetzt sag ich auch nur noch „Enkeltauglich“ statt „nachhaltig“.

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Unser liebes Wissenschaftsbüro-Team Clas, Franzi und Aaron

Franzi: Seit ich im Wissenschaftsbüro vor zwei Jahren angefangen habe, ging es für mich tagtäglich um Planungen, Vorbereitungen, Termine mit Partnern, Programmrecherche und was alles sonst noch aus organisatorischer Sicht angefallen ist. Monatelanges Hinarbeiten auf die knapp zwei Wochen im Juni endete für mich mit Hektik, Programmbetreuungsstress, schmerzenden Füßen, Schlafmangel und spontanen Problembeseitigungsaktionen. Darüber hinaus aber hat der Spaß an der Veranstaltung meilenweit überwogen. Zufriedene Besucher und Partner, glückliches Kinderlachen und das gewonnene Wissen nach den zahlreichen wissenschaftlichen Vorträgen, Experimenten und Ausstellungen werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Doch nach der EFFEKTE ist vor der EFFEKTE und bei uns geht es direkt weiter mit den Planungen der nächsten Projekte.

Team beim übermorgentalk

Team beim Übermorgentalk

Dominique: Mir persönlich hat am Wissenschaftsfestival EFFEKTE am besten unser eigener „Gruppen-Effekt“ gefallen. Der Zusammenhalt unter den Kollegen, der liebe Umgangston untereinander trotz der vielen Arbeit und das gemeinsame „Wir-habens-geschafft-Gefühl“ hat mich sehr bewegt und macht mir jetzt schon große Lust auf die nächste Großveranstaltung die auf uns zurollt: Das große Jubiläum im Jahr 2015 zu dem auch die EFFEKTE wieder neu aufgelegt werden wird.

Clas: Synergieeffekte zwischen Stadt , Wissenschaft und Kultur, Effekte über die Grenzen  Karlsruhes hinaus, optische Effekte im Stadtzentrum, Beteiligungs- und Mitmacheffekte für Wissensbegierige aus Stadt und Region sowie nachhaltige Effekte für den Wissensstandort– diese Dimensionen standen im Zentrum Karlsruher Wissenschaftskommunikation 2.0 – dem Wissenschaftsfestival EFFEKTE – Ich bin mir sicher, wir haben diese positiven Effekte erreicht!!!

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Abschlussabend im Gartensaal

Max: Das Wissenschaftsfestival EFFEKTE bot ein äußerst facettenreiches Programm, von dem ich viel zu wenig habe wahrnehmen können. Ich fand es super zu erleben, mit wie viel Aufwand unsere Partner ihre vielen Projekte initiierten und ich hoffe bei einer Neuauflage ein wenig mehr erleben zu können, als mir jetzt vergönnt war. Mein Highlight war der Best of Science Slam Karlsruhe: über zwei Stunden beste Unterhaltung mit wissenschaftlichem Mehrwert, das alles mitten im Zoologischen Stadtgarten – grandios.

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Team bei Eröffnungskonzert von music to go

Franziska P.: Eigentlich wollte ich in meinem Fazit ganz viele EFFEKTE-Wortspiele unterbringen, sowas wie „EFFEKTvolles Festival“ oder „ein Fest mit vielen Mitmach-EFFEKTEN“. Allerdings fallen mir nach fast 14 Monaten Pressearbeit zum Wissenschaftsfestival echt keine Wortspiele mehr ein. Ich beschränke mich deshalb darauf, mein ganz persönliches EFFEKTE-Highlight zu nennen: die Besichtigung des KATRIN Experiments auf dem KIT Campus Nord. Denn wann kommt man im Leben (als Nicht-Physiker) mal in die unmittelbare Nähe einer riesengroßen Neutrino-Waage?!

Naemi: EFFEKTE hat Spaß gemacht – besonders die Veranstaltung „Warum Milka Kühe lila sind und Red Bull Flügel verleiht“. Der Vortrag war für mich als BWL/Marketing-Studentin sehr praxisnah und interessant gestaltet. Und das Erraten der Markennahmen und Logos nahm jeder gerne als Herausforderung an.

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„Lehmi“ beim Science Slam im Gespräch mit Falko

Anna: Das Theaterstück „WYHIWYG“ – ein Gastspiel des Kinder- und Jugendtheaters Speyer – hat mir sehr gut gefallen, da es in Englisch war, sehr lustig und dann auch noch kostenlos!

Frank: Ich ließ mich mal auf was Neues ein. Das „Slam“-Format war mir bis heute unbekannt und das Projekt „Science Slam“  war als Einstiegsevent für mich frisch, frech und kurzweilig. Die altehrwürdige Seebühne war in der Kombination wie immer ein superschönes Ambiente und hätte bestimmt auch ältere Semester vertragen können. Wissenschaft kann so unterhaltsam sein. Dank an die Organisatoren, super gemacht.

Eva: Sehr begeistert war ich von dem Format „Science Shopping“ im Rahmen der EFFEKTE. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit meiner Kollegin Tamara die einzelnen Stationen zu besuchen und den Wissenschaftlern vor Ort zum Thema Pressrückstände, Vollkorn, Fischidentifizierung, Betonsanierung und und und zu lauschen. Das schönste war der Schokoladenautomat, bei dem man sich selbst spielerisch betätigen durfte und am Ende mit einem Stück Schokolade belohnt wurde. Rundum ein toller Tag!

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Pizza als Abschlussessen 🙂

Franziska N.: EFFEKTE war für mich eine spannende Serie an unterschiedlichen Programmpunkten. Besonders toll war für mich der Science Slam. Dieser fand donnerstagabends nach einem Regenschauer auf der Seebühne im Zoologischen Garten statt – wirklich ein tolles Areal dafür. Die Stimmung war super und die Vorträge informativ. Weiter so!

Tamara: „Effekte“ war nicht nur neues Wissen, spannende Vorträge und viele lehrreiche Veranstaltungen… Nein vor allem hat das Wissenschaftsfestival Effekte gezeigt, dass Wissenschaft nicht nur in den Laboren und hinter verschlossenen Türen stattfindet, sondern, dass Wissenschaft auch Spaß machen kann und jeder die Möglichkeit bekommt diese hautnah zu erleben!“

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Heut is so a schöner Tag …. Teil 2

28 Jun

Und wer dachte bei „Heut is so ein schöner Tag…“ waren schon alle Kommentare zum Stadtgeburtstag, der hat sich gewältig getäuscht. Es ist wirklich toll zu lesen wie viele verschiedene Eindrücke und Erlebnisse jeder von uns in den drei Tagen gemacht hat. ^dm
Hier weitere Stimmen aus dem StadtmarkeTeam:

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Unsere Fotografen vor Ort

Max: Der 298. Karlsruher Stadtgeburtstag war vor allem eines: schnell vorbei. Monatelange Vorarbeiten kulminierten in drei Tagen Halligalli rund ums Schloss. Welche Eindrücke nehme ich mit? Zunächst einmal das Superwetter, das nicht unbedingt zu erwarten war – am Vorabend noch Orkanböen, am Montag danach wieder Regen, da war das sonnige Wochenende schon ein echter Volltreffer für Karlsruhe. Einprägsam waren das Eröffnungsfeuerwerk, der rot leuchtende EFFEKTE-Dome bei Nacht, die Begeisterung, mit der unser Schloss-Shuttle-Angebot angenommen wurde (und zwar nicht nur von den jungen Besuchern…), die tolle Stimmung vor und hinter den Kulissen – und das schier unfassbare Detailwissen des Tribut-an-Carl-Benz-Moderators.

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Christoph, Sebastian und Domi bei der Erfindernacht

Clas: Die Entwicklung des neuen Wissenschaftsfestivals EFFEKTE war mein Hauptwirkungskreis der letzten zwei Jahre. Lange Arbeitstage und zahlreiche Abstimmungsprozesse haben sich mehr als ausgezahlt. Über 250 Formate regen nun zum Staunen, Mitmachen und Erleben in der ganzen Stadt an. Das Stadtgeburtstagswochenende hätte auch kein besserer Auftakt sein können. Neue Formate wie die Erfindernacht, der Domino-EFFEKT?! oder die Galerie des Scheiterns wurden sehr gut angekommen. Tausende Besucher sowie Partner und das ganze Team feierten bei strahlendem Sonnenschein ein Fest, wie es das nur in Karlsruhe geben kann.  Es hat Spaß gemacht, so viele zufriedene Gesichter zu sehen und es motiviert sehr, schon bald wieder die EEFFEKTE 2015 in Angriff zu nehmen.

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Franzi hat hunger

Anna W.: Für mich war es der erste Stadtgeburtstag, den ich als StaMa-Mitarbeiterin erlebt habe: Besonders beeindruckend emfand ich die Pyro-Video-Installation Freitag Nacht auf dem Schlossturm und inmitten des Festes auf den Bierbänken zu sitzen und das ganze Fest samt Musik, Menschen und guter Stimmung auf mich wirken zu lassen und live mit zu erleben, wofür wir arbeiten, was das Produkt ist und was in zwei Jahren beim Jubiläum sicherlich noch eine Schippe größer ausfallen wird. Ich freue mich schon jetzt auf die Eröffnungsveranstaltung im Juni 2015!!! Let`s rock 2015!

Dennis: Es ist einfach schön zu sehen, wenn ein Konzept, dass man so lange nur im Kopf oder auf Plänen vor sich sieht, endlich zum Leben erweckt wird. Der beste Moment: Nach wochenlanger Anspannung am Samstagnachmittag, wenn alles läuft, über das Gelände zu laufen und den Besuchern zuzuschauen. Zu sehen, dass die eigenen Ideen funktionieren und angenommen werden, ist eine schöne Belohnung.

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Sonntagabend vorm Produktionsbüro

Sebastian: Aufregend waren schon die letzten Vorbereitungen, vor allem die Markierung des Zirkels, an der wir viel Spaß hatten und auch die vielen städtischen Mitarbeiter sichtlich ihre Freude hatten. Außerdem die Generalprobe zum Schlossturmexperiment, die aufgrund des Unwetters zuerst ausfiel: Philipp Geist bot uns Zuflucht in seinem Auto und bei „Thunderstruck“ von AC/DC und Bier konnten wir statt eines künstlerischen Spektakels ein Naturschauspiel miterleben. Am Wochenende hatten wir dann wirklich Glück mit dem Wetter! Besonders gut gefielen mir die vielen schönen Bilder und die geniale Festival-Atmosphäre am Samstag. Abschlusshighlight war der Transport des Radachters mit den Kollegen vom Schlossplatz zum Produktionsbüro hinter der Bühne, stilgerecht untermalt von den „Heavytones“ und mit Ehrenrunde um den EFFEKTE-Dome.

DSC01212Gesa: Ich freue mich vor allem über die gute Atmosphäre rund ums Schloss und gelungene Weiterentwicklung der Formate von 2011: Tribut an Carl Benz hat durch die Programmpunkte „offene Werkstatt“ und „Haben auf“ dazu gewonnen, das Bewegungslabor ist mit der Gruppierung in einzelne „Labore“ noch facettenreicher geworden. Das Draisinenrennen hatte die wunderbare Fahrradversteigerung und das Musikprogramm hatte für jeden etwas dabei. Wissenschaft ist ein sehr gutes verbindendes Thema. Das hat sich gezeigt. Mein persönliches Highlight war das Schlossturmexperiment am Freitag um Mitternacht am absoluten Zentrum der Stadt, dem Schlossturm. Das lässt erwarten, dass der Festivalsommer 2015 zum Stadtjubiläum noch toller wird.

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Franzi und Dani am Samstagnachmittag

Tamara: Ich hatte mich im Vorfeld darauf gefreut, dass der Stadtgeburtstag die unterschiedlichsten Menschen zusammen bringt und das war eindeutig der Fall. Für jeden war etwas dabei und jeder konnte bei dem traumhaften Wetter im Schlossgarten etwas erleben und ein tolles Wochenende haben. So sollte es sein und war es!

Eva: Nachdem ich nun den zweiten Stadtgeburtstag miterleben konnte bin ich sehr auf unser Jubiläum in 2015 gespannt! Auch wenn ich am Infostand Marktplatz sowohl am Freitag als auch am Samstag leider nicht viel von dem bunten Treiben im Schlosspark mitbekommen habe, haben wir die Klänge von Fete de la musique am Freitag bis zu uns an den Infostand gehört und das ein oder andere Mal bei strahlendem Sonnenschein mit geschunkelt. Die Schlossturminszenierung war für mich ein besonderes Highlight welches ich mit Freunden und meinen Kollegen begeistert verfolgt habe. Ich freue mich schon auf 2015!

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Simone und Gesa am Pressezelt

Franziska N.: Nach einem arbeitsreichen Tag war für mich das Schlossturmexperiment mit seiner magischen Lichtinstallation unbeschreiblich toll.  Auch die Electo-Swing Party hatte seinen Reiz. Schön fand ich insbesondere am Samstagnachmittag die generelle Atmosphäre im Schlossgarten, vor allem das Bewegungslabor  und das City Rooming Zelt haben meine Aufmerksamkeit geweckt.

Vorfreude ist doch die schönste Freude!

14 Jun

In einer Woche ist es endlich so weit! Der 298. Stadtgeburtstag „Karlsruhe will es wissen“ und das erste Karlsruher Wissenschaftsfestival EFFEKTE gehen an den Start. Unser Team gleicht einem emsigen Armeisenbau. Trotz all der abzuarbeitenden To-Do-Listen und dem Telefon, das niemals schweigt, regt sich dennoch die Vorfreude auf die nahende Festivalzeit.
Eine kleine Spontan-Umfrage im Team, zeigt euch, wer sich eigentlich auf was freut. Hier der erste Teil für euch als Appetithäppchen:
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Konzert beim Stadtgeburtstag 2011Max: Zunächst mal freue ich mich auf das große Pyroevent zur Eröffnung am Freitagabend – mit dem Schloss im Mittelpunkt wird das sicherlich bombastisch. Außerdem bin ich sehr gespannt darauf, wie die jungen Besucher des Stadtgeburtstags die Angebote des Bewegungslabors annehmen – wenn fröhliches Kinderlachen durch den Schlossgarten schallt, haben wir alles richtig gemacht! Während der EFFEKTE-Woche ist der Best of Science Slam mein Favorit, wenn die besten Karlsruher Slammer der vergangenen Jahre zusammenkommen, um auf der Seebühne im Zoo ihr Können unter Beweis zu stellen. Ansonsten lasse ich mich musikalisch gerne von der Combo „Himpsl’s Unterbiberger Hofmusik“  überraschen – hab‘ ich zwar bisher noch nie gehört, aber allein schon der Bandname lässt auf Außergewöhnliches hoffenFest der jungen Forscher

Franziska N.:  Da es mein erster Stadtgeburtstag in Karlsruhe sein wird bin ich schon ziemlich gespannt. Besonders freue ich mich auf die Eröffnung in der Erfindernacht – Feuerwerk, Lichtprojektionen und Verkleidungen – klingt schon mal sehr vielversprechend….??????????????????????????????????????????????

Thomas: Ich bin besonders gespannt darauf, wie den Besuchern die Verknüpfung des Stadtgeburtstags 2013 mit dem Wissenschaftsfestival EFFEKTE gefällt. Karlsruhe hat zum Thema „Wissenschaft“ so einiges zu bieten, was sich an der Vielzahl von Veranstaltungen innerhalb der zehn Tage zeigt. Dabei freue ich mich besonders auf die Veranstaltung „bodenlose EFFEKTE auf dem Friedrichsplatz“ am 29. Juni, bei der Besuchern allen Alters das Thema „Wissenschaft“ in Mitmachzelten und auf einer Bühne auf spielerische und unterhaltsame Weise näher gebracht wird.

Stadtgeburtstag Anna W.: Ich bin schon sehr gespannt auf die Kostüme bei der Erfindernacht und freue mich auf die Party ab 24 Uhr im Gartensaal.

Kerstin:  Das Erfinden der Erfindernacht beschäftigt mich nun schon viele Wochen. Am meisten freue ich mich über die vielen Bürger, Künstler und Akteure, die diese Karlsruher Premiere mitgestalten werden und mit riesigem Einsatz und tollen eigenen Ideen dabei sein werden. Natürlich wird das für mich ein Arbeitstag, aber  auch ich habe Feierabend und werde auf der Electro-Swing-Party zum Sound von Alex Ryba tanzen, mir einen experimentellen Cocktail aus unserem Cocktaillabor genehmigen und bei „undergrounddinner“ auf der Schlossterrassenlounge ein „Funky Omega“ probieren, zur Lichtinstallation von Thorsten Schwanninger. Kaum zu glauben, wie viele Karlsruher Kreative hier mit erfinden.

Verena: Ich freue mich auf die Live-Musik, darauf wie der Schlosspark während des Stadtgeburtstages wirkt und bin gespannt, ob wir Glück mit dem Wetter haben. Daumen drücken!????????????????????????????????????????????

Franzi: Ich freue mich auf so viele Dinge in den nächsten zwei Wochen: die Zeit des Aufbaus, zu sehen wie die Veranstaltung Form annimmt und wächst … gutes Wetter und fröhliche Besucher… interessante und spannende Dinge zu lernen und auszuprobieren z.B. im Bewegungslabor und beim Fest der jungen ForscherBest of Science Slam Karlsruhe auf der Seebühne und, und, und, … Draisinenrennen der OB-KandidatenDer beste Augenblick wird jedoch wahrscheinlich Freitag, 21. Juni, 22 Uhr: Meine Aufgaben für den Tag sind erfüllt, Stadtgeburtstag und EFFEKTE sind erfolgreich eröffnet und die Vorbereitungsphase ist abgeschlossen. Dann heißt es zurücklehnen, anstoßen und Erfindernacht genießen, denn am nächsten Morgen um 7 Uhr geht es für die nächsten 9 Tage weiter mit Aufbau- und Programmbetreuung.

FameLab 2013 – And the winner is…

10 Jun

Teilnehmer aus aller WeltWas haben 21 junge Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, aus den verschiedensten Ländern der Welt gemeinsam? Die Leidenschaft für Wissenschaft, Forschung, und dass sie sehr gerne und gut darüber reden. Sie alle sind in ihrem Heimatländern zu den nationalen Gewinnern bei FameLab gekürt worden und treten nun beim Cheltenham Science Festival, dem Geburtsort von FameLab, gegeneinander an. Doch ein Konkurrenzgefühl kommt in der bunt gemischten und doch direkt sehr harmonischen Gruppe nicht wirklich auf. Unter ihnen ist auch Tran, die FameLab Baden-Württemberg und FameLab Germany Gewinnern.

Tran im HalbfinaleAufgrund der großen Zahl der teilnehmenden Länder gibt es am Tag vor dem Finale zwei Halbfinale. Am 06. Juni sitze ich mit Ailsa, der Partnerin vom British Council Germany, in der ersten Reihe und drücke kräftig die Daumen. Nach insgesamt 4 Stunden und 21 Kurzvorträgen habe ich viel Neues gelernt, viel gelacht und schmerzende Daumen vom Drücken. Leider hat es aber nicht gereicht. Die Jury hat Tran nicht ins Finale gewählt (für mich völlig unverständlich…). Nichtsdestotrotz feiern wir an diesem Abend die Finalisten, Trans Geburtstag, neue Freundschaften und den interkulturellen Austausch.Foto

Am nächsten Abend geht es für die 10 Finalisten nochmal um alles. Zum ersten Mal gibt es auch ein Online-Voting, sodass Fans aus der ganzen Welt am Finale teilhaben können. Neben dem Länderpreis, gibt es noch einen Publikumspreis und die Jury entscheidet über Runner-Up und Titelgewinner des FameLab International 2013. Sowohl die Fans vor dem Bildschirm als auch das Publikum vor Ort und die Jury waren sich bei der Wahl am Ende einig: Länderpreis, Publikumspreis und der Titel „FameLab International Winner 2013“ gingen an Fergus McAuliffe aus Irland. Den Länderpreis teilt er sich mit Christopher See aus HongKong und Runner-Up wurde Andrea Gelemanovic.

Alles in allem war es ein tolles Erlebnis. Es war unglaublich spannend zu erfahren, wie FameLab in anderen Ländern abläuft und was es für die einzelnen Nationen bedeutet. Besonders bewegend war fFameLab Internationalür mich der Bericht der Vertreterin vom British Council Egypt. Dort wurden sie in diesem Jahr nach den Umbrüchen im Land quasi überrannt von Teilnehmern. 600 Wissenschaftler aus dem ganzen Land wollten Teil dieses Formats sein und nach Anmeldeschluss gingen noch weitere 400 Bewerbungen ein. Gewinner_Fergus McAuliffeFameLab hatte einen so großen Effekt, dass der Premierminister spontan alle Finalisten zu einem Treffen eingeladen und persönlich seine volle Unterstützung ausgesprochen hat. Es gibt viele weitere Beispiele, die verdeutlichen wie viel Einfluss das Format FameLab in manchen Ländern hat und was es dort bewegen konnte. Ich hoffe, dass dies so weiter geht, und dass auch in Zukunft viele jungen Menschen Wissenschaft und Kommunikation mit Leidenschaft und Spaß verbinden.

Ich freue mich jetzt auf jeden Fall umso mehr auf FameLab 2014 und würde am liebsten direkt mit den Vorbereitungen beginnen. Die To-Do-Liste steht auf jeden Fall schon! ^fn

Baden-Württemberg für Deutschland!

8 Mai

Sa, 04. Mai 2013, 21.51 Uhr, Ringlokschuppen, Bielefeld

Berend und Tran vor der Show 900 Zuschauer warten gespannt auf die Verkündung des Gewinners des FameLab Germany Finales 2013. Peter-Mathias Gäde, Chefredakteur von GEO und Mitglied der Jury beim nationalen Finale, zieht die Jurybegründung noch ein wenig weiter in die Länge, um die Anspannung von Teilnehmern und Publikum noch zu steigern. Doch spätestens mit Bezug zur „kleinsten Teilnehmerin“ ahnen alle,  wer das Siegertreppchen des heutigen Abends erklommen hat: Tran Nguyen!

Standing ovations und tosender Beifall, nicht nur die Jury ist begeistert von der Zweitplatzierten des FameLab Vorentscheids Baden-Württemberg. Die 21-Jährige Medizinerin überzeugte mit ihrem Vortrag zur Zerstörung von Bakterien-Netzwerken durch „Anti-Teamwork statt Antibiotika“.

Die Siegerin: TranMit dem Gewinn ist für die immer-strahlende Tran die Teilnahme am internationalen FameLab Finale verbunden. Am 07. Juni findet dieses im Rahmen des Cheltenham Science Festivals in England statt. Dort wird die kleine Baden-Württembergerin gegen 22 junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt antreten um den Titel FameLab International champion 2013!

In vier Wochen heißt es dann wieder: Daumen drücken! Aber wir wissen ja alle: Die Kleinsten werden die Größten sein! (^fn)

Das Westfalen-Blatt hat zum Finale in Bielefeld eine tolle Bildergalerie online gestellt, auf der ihr euch zu dem Geschilderten auch visuell ein Bild machen könnt (Anm. d. Red.). Hier der Link:
http://www.westfalen-blatt.de/lokalnachrichten/bildergalerien/bielefeld/3/#c3068

FameLab – Talking Science

4 Mrz

Letztens wurde ich gefragt, was denn derzeit auf der Arbeit mein nächstes Projekt sei. Meine Antwort (verbunden mit einem breiten Lächeln): FameLab am 15. März. Ich muss dazu sagen, dass FameLab zu meinen absoluten Lieblingsprojekten zählt und ich hierbei gerne ein wenig weiter aushole.Volker Räntzsch_FamLab Teilnehmer

FameLab ist ein internationaler Wettbewerb der Wissenschaftskommunikation. Junge Forscherinnen und Forscher können hier ihre Arbeit prägnant, witzig und verständnisvoll vor einer Fachjury und einem großen Publikum präsentieren. Dazu haben sie lediglich drei Minuten Zeit und dürfen nur die Hilfsmittel einsetzen, die am Körper getragen werden können.

Das klingt alles in allem erst einmal schwer vorstellbar und die meisten werden denken: „Ach, das kann ich eh nicht.“ Aber wenn man darüber nachdenkt, ist man eigentlich recht häufig gefordert in ansprechender und prägnanter Weise über seine Forschungsarbeit zu sprechen – sei es bei Kollegen, die nach dem aktuellen Stand der Dinge fragen oder der Chef, der kurz über den Fortschritt auf dem Laufenden gehalten werden will, die Tante beim Kaffeekranz oder das nette Mädel / der tolle Typ auf der Party.

??????????????????????????????????????????????????????Wenn ich persönlich gefragt werde, warum man bei diesem Format mitmachen sollte, fallen mir sofort mehrere Gründe ein. Zum einen bin ich begeistert von dem hohen Kreativitätspotenzial, das dieses Format bietet. Ob Zellprogrammierung mit dem Nudelholz oder explorierende Sterne mit Hilfe von Tischtennisbällen erklärt werden – es gibt unendliche viele Möglichkeiten sein Thema kreativ und bildlich zu unterstützen. Hier geht es einfach um verständliche Wissenschaft einmal anders. Darüber hinaus ist es eine sehr gute Übung für die jungen Forscherinnen und Forscher. Wie verpacke ich meine komplexen Forschungsergebnisse prägnant und für ein breites Publikum verständlich? Und diese Übung erfolgt auf internationalem Niveau! Nach den sieben regionalen Vorentscheiden, geht es zum Deutschlandfinale. Danach winkt der Gewinnerin / dem Gewinner eine Reise nach Cheltenham (UK) und, neben über 20 weiteren „FameLabbern“ aus der ganzen Welt, die Teilnahme am internationalen Finale. Neben dem Übungsaspekt, sind die nationalen und internationalen Kontakte, die man als Teilnehmer hierbei knüpfen kann, ein weiterer guter Grund.

Letztendlich ist FameLab ein sehr visuelles, mitreißendes Format. Am besten versteht man, was ich meine, wenn man sich die Vorträge der letzten Jahre ansieht. Und wenn ich jetzt noch nicht davon überzeugen konnte, dass sich eine Teilnahme lohnt, kann man sich hier auch noch einmal über die Erfahrungen  und Beweggründe ehemaliger Teilnehmer informieren.Famelab 2012 im Tollhaus Karlsruhe

Neben der persönlichen Begeisterung, die ich mit diesem Projekt verbinde, bietet es auch eine ordentliche Portion Nervenkitzel. Typischerweise entscheiden sich die meisten Teilnehmer erst kurz vor Deadline endgültig dazu sich anzumelden, sodass ich immer nervöser werden muss: Wie wird der finale Ablauf am Veranstaltungsabend sein? Werden sich auch genug Leute anmelden? Was ist der Plan B? 2012 Finale

Und wenn ich diese Fragen und Szenarien dann mehrmals im Kopf durchgespielt habe, wird letztendlich doch alles gut. Ich habe genug Teilnehmer mit tollen, spannenden Vorträgen, das Publikum ist begeistert und alles läuft glatt.

Anmeldungen nehme ich noch bis zum 14. März an, aber ihr müsst nicht bis zu diesem Tag warten. Jede Anmeldung schont meine Nerven ein wenig mehr und ich freue mich über jede weitere Teilnehmerin und jeden weiteren Teilnehmer!

Infos, Videos und Anmeldung unter www.wissenschaftsbuero.karlsruhe.de oder www.famelab-germany.de

^fn

#FameLabKA

Von der Kunst und anderen Insekten

18 Jan

IMG_4632Es geht um Insekten und es geht um Geräusche. Mit dieser etwas diffusen Vorstellung machten wir uns gestern Nachmittag auf ins Naturkundemuseum Karlsruhe. 16.30 Uhr, jetzt aber schnell bevor um 17 Uhr das Museum schließt. Wohl vertraut waren uns bereits die drei Installationsbildschirme an der Außenfassade. Die grünen Monitore mit Insekten in Großaufnahme ergänzten im Dezember bereits das Lichtkonzept der Weihnachtsstadt Karlsruhe auf dem Friedrichsplatz. Jetzt sollten wir also endlich erfahren, was sich dahinter verbirgt. Ein schnelles Erinnerungsfoto im Schnee und los ging´s.

IMG_4646Erster Stock und dann links oder rechts? Rechts standen zwar zahlreiche hellgrüne Ausstellungskästen mit Insektenimitaten und eine Ameisenkolonie, aber wir waren auf der Suche nach richtigen, lebenden Rieseninsekten. Also links. Im Raum links war eine Ausstellung gerade im Inbegriff ab- oder aufgebaut zu werden – also auch nicht unser Ziel. Verdammt wo waren die Insekten und die Geräusche? Die freundliche Museumswärterin wies uns den richtigen Weg mit folgendem Hinweis:„Der Diaprojektor der roten Sonne ist seit heute leider kaputt.“ Fragende Blicke unsererseits. „Nur, damit Sie sich nicht wundern.“ Wundern? Alles klar.

Da stehen wir nun, vor einer mit schwarzen Leinentüchern verhängten großen Tür. Ein dunkler Gang wartet auf uns. Elfi wagt den ersten Schritt.

IMG_4635Ein fast leerer Raum, licht- und schalldicht. In der Mitte hängen drei Leinwände, auf denen ein Insektenfilm läuft. Wir sehen Bänke und setzen uns erst einmal hin. Wir sind irritiert. Von dem Film, der stark vergrößerte Insekten in Zeitlupe zeigt und von den Geräuschen, die erstaunlich laut und futuristisch sind. Laut Flyer handelt es sich hierbei um ein Video-Tryptichon des Künstlerpaares <SA/JO>. Okay, und wo sind jetzt die Insekten? Wir begeben uns auf die Suche und landen in einem zweiten, komplett abgedunkelten Raum. In der Mitte steht eine Glasvitrine mit einem (toten) blauen Schmetterling darin. Wir ahnen: dieser Raum wirkt wohl erst richtig mit der roten Sonne, die aber ja leider kaputt war. Hm. Ein kurzer Rundgang im Dunkeln zeigt schnell: es gibt keinen weiteren Raum und auch keine lebenden Insekten. Also wieder zurück zum Video-Tryptichon. Unsere Irritation hält an. Wir hatten das Ganze offensichtlich falsch verstanden. 2013-01-17 16 27 43

„Solar Sonical Insects #2“ ist nicht etwa eine Naturkunde-Insekten-Ausstellung mit Geräuschen, sondern eine begehbare Mikroklang-Mikrofilm-Ereignis-Sphäre, wie uns der Flyer mitteilt, also eine Kunstinstallation, wie man sie eher im ZKM vermutet hätte. Uns wird klar: wir hätten den Flyer vorher lesen sollen. Wir setzen uns erst einmal wieder und lassen den Raum auf uns wirken. 15 Minuten lang. Und langsam dämmert uns, was uns die Künstler sagen möchten. Die Insektenfilme in Zeitlupe, die akustisch verlangsamten Geräusche, der bewegungsunfähige Schmetterling: es geht um Entschleunigung. Deshalb ist der Raum abgedunkelt und deshalb ist die Installation auch abseits vom Trubel aufgebaut. Hier soll man abschalten, zur Ruhe kommen und lernen, auch scheinbar unsichtbare und unhörbare Dinge wahrzunehmen. „Elementarisierende Entschleunigung“ nennt das der Flyer.

IMG_4644Völlig mit uns im Reinen und tiefenentspannt beschließen wir, noch die anderen attraktiven Räume des Naturkundemuseums mit lebenden und sich bewegenden Exponaten aufzusuchen. Doch die Zeit drängt, schließlich ist es schon 16.45 Uhr, nur noch 15 Minuten, bis die Pforten wieder schließen. Kaum haben wir die schwarzen Leinentücher hinter uns gelassen (auch diesmal wagt Elfi den ersten Schritt zurück, zurück in das hektische Leben), sind wir in der Realität angekommen. Es ist hell, es ist laut und ganz viele Menschen um uns herum. Wir gehen ins Reich der Fische. Und was müssen wir da sehen? Fische führen auch ein entschleunigtes Leben, ganz ohne Geräusche. Aquarien zu verstehen ist aber auch um einiges einfacher als eine Kunstinstallation zu begreifen. Jeder Besucher wird sie auf verschiedene Art und Weise interpretieren. Und jeden Besucher entschleunigt sie unterschiedlich. Zufrieden machen wir uns auf den Weg zurück ins Büro, diesmal aber langsam und…. entschleunigt. Eins ist uns jetzt jedenfalls klar: die Ausstellung „Solar. Sonical. Insects“ kann man nicht erklären, man muss sie erleben.

^eh ^dm ^fp

Die Ausstellung „Solar. Sonical. Insects“ im Naturkundemuseum Karlsruhe läuft noch bis zum 27. Januar 2013.

Aktuell könnt ihr auf Facebook Karlsruhe – unsere Stadt Karten für die Ausstellung gewinnen.

Viel reden um nichts?

15 Jan

Karlsruher Strategien für eine wirksame Wissenschaftskommunikation

Anfang Dezember in Dresden – Glühwein und Bratwurst auf dem Striezelmarkt, Dresdener Stollen, die Frauenkirche, Semperoper, … Es spricht viel für einen Ausflug in die sächsische Landeshauptstadt, gerade in der Weihnachtszeit. Doch für mich gibt es diesen Winter noch einen weiteren guten Grund – das 5. Forum Wissenschaftskommunikation. Ich freue mich auf nette Menschen, spannende Vorträge und Diskussionen.

Am erstedresden_franzi3n Tag geht es um kurz vor zwei los zum Tagungsort zur Messe Dresden. Bereits in der S-Bahn treffe ich einige bekannte Gesichter und es herrscht allgemeine Unsicherheit an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen. Ich schließe mich der Mehrheit an doch wieder einmal zeigt sich, dass die Masse nicht immer automatisch Recht hat. Etwa 30 verwirrte Wissenschaftskommunikatoren stehen planlos auf dem Messegelände und können sich für keine Richtung entscheiden – so viel zum Thema „Wissen“…

Einen kurzen Anruf später setzt sich die Gruppe in Bewegung und die richtige Messehalle wurde dann doch rechtzeitig gefunden. Anmeldung, ein schneller Kaffee, ein, zwei kurze „Hallo! Schön Sie auch hier zu sehen“ und dann geht es auch schon los. dresden_franz1

Nach zwei kurzen Begrüßungsansprachen folgt ein sehr unterhaltsamer Einstiegsvortrag. Überaschenderweise nicht unbedingt das was ich erwartet hatte: Es geht um Rätsel, Kriminalfälle und ein mittelalterliches christliches Gemälde mit einer hyperrealistischen Darstellung der Leiche Jesus im Vergleich zu echten Leichenbildern. Neben dem ungewöhnlichen Inhalt war die Hauptthese des Vortrags aus kommunikativer Sicht: als Wissenschaftler sollte man man selbst sein („es ist ok, dass man kein Fußball spielen, kein Auto fahren und keinen Helikopter fliegen kann“) und auf sein Publikum hören.

Es folgen weitere Einführungsvorträge zu den diesjährigen drei Themengebieten:

  • Strategie und Marketing in der Wissenschaftskommunikation
  • Digital oder Analog? – Neue Formate in der Wissenschaftskommunikation
  • Vernetzungen und Kooperationen in der Wissenschaftskommunikation

und schon ist der erste Tagungstag auch vorbei. Ich könnte jetzt zu jedem Vortrag die wichtigsten Thesen und Erkenntnisse darlegen, aber bei x Vorträgen, Diskussionen, Workshops und den Gesprächen in der Kaffeepause würde eine Zusammenfassung hier definitiv den Rahmen sprengen. So viel sei jedoch gesagt, die Programmkoordinatoren haben ihr bestes gegeben, um die Themenfelder der Tagung möglichst breit abzudecken. Inhaltlich waren die drei Tage auf jeden Fall sehr informativ und es war interessant zu sehen wie andere Städte und Einrichtungen im Bereich Wissenschaftskommunikation arbeiten.dresden_franzi2

Neben dem ganzen Input und den Anregungen, ist das Wichtigste einer solchen Tagung auch das Netzwerken. Eine Erfahrung, die ich aus den letzten Berufsjahren und von vergangenen Tagungen mitgenommen habe: ungezwungener Smalltalk auf beruflicher und auch privater Ebene ist immer einfacher mit einer Tasse Kaffee, einem Glas Wein oder Sekt in der Hand!

Die Abendveranstaltungen sind die eigentlichen Places to be bei solchen Tagungen. Man entspannt sich, stößt an, tauscht sich über die anregenden oder auch nicht so anregenden Vorträge des Tages aus und schon entwickelt sich ein nettes Gespräch und ein neuer Kontakt ist geknüpft. Besonders gut ist es auch, wenn man die Gruppe ausmacht, die nach der Abendveranstaltung noch zusammen die Stadt erkunden geht. So kann man eventuell zusätzlich zu den Tagungsinhalten noch in den Genuss einer nächtlichen, privaten Stadtführung kommen, die örtliche Kneipenkultur kennenlernen und die neuen Kontakte über die Smalltalk-Ebene hinaus weiter festigen.

Nach drei sehr vollgepackten Tagen und zwei anregenden Abenden kann ich sagen, die 6-Stunden-Zugfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es wurde viel geredet, aber definitiv nicht um nichts! ^fn

Bereit für das Battle

7 Jan

Wir sind fit, wir sind ehrgeizig und wir wollen gewinnen!

Als klar war, dass es für den ersten Platz beim 1. Karlsruher Eisstockturnier VIP-Karten für ein Zweite-Bundesliga-Heimspiel des Fußballvereins SV Sandhausen gibt, haben wir uns natürlich sofort formiert. Nach einem kurzen und intensiven Brainstorming zur Namensfindung fiel die Wahl auf „StaMa-Rutscher“. Ein netter und recht unverfänglicher Teamname, der nicht sofort unseren unbändigen Siegeswillen offenbart.

StaMa-Rutscher

Wer will unserer Herausforderer sein? Wer von euch stellt sich dem erbarmungslosen Wettkampf auf dem kalten Eis? Wer hat den Mumm in den Knochen uns entgegenzutreten? Wer?

Noch ist Zeit.

Neun Teams sind bisher mutig, wild entschlossen uns zu besiegen. Wie steht es um euch? Wagt ihr den Schritt aufs Eis? Herausforderung angenommen?  Dann jetzt anmelden!

Seid am 10. Januar ab 18 Uhr dabei, wenn auf der „Stadtwerke Eiszeit“ die Stöcke über das Eis jagen.

Wir schießen hart, aber fair!

^dm ^fn

Nachtrag:
Die StaMa-Rutscher haben sich gegen neun Gegner durchgesetzt und damit einen hervorragenden zweiten Platz errungen! Das sind doch tolle Startbedingungen für das 2. Karlsruher Eisstockturnier im nächsten Jahr 😉

^fp